Initialzündung & Frühstück

Mit Galeristin Mahra Strohmeyer-Haider

Gestern waren im Rahmen der ARTdate-Ausstellung in der Stadtgalerie Freilassing Freunde, Besucher, Künstlerkollegen, Sammler und Unterstützer der Galerie MarahART zum Frühstück eingeladen.
In lockerer Atmosphäre kam es zu lebendigem Austausch und Gesprächen. Fünf der insg. zehn ausstellenden Künstler und Künstlerinnen sprachen über ihre „Initialzündung“ als Künstler und wann es Zeit war, sich als Künstler und Künstlerin zu verstehen, es zu sein, und damit nach außen zu gehen. Frühe Eindrücke und Mentoren wurden ebenso beschrieben wie Arbeitsansätze und Materialverwendung.

Moni Stein, Nicola Heim, Elisabeth Seidel und Christian Hiemenz
(im Uhrzeigersinn von li oben) waren mit dabei.

ARTdate – Milch und Honig

Seit gestern hängen neue Bilder und Arbeiten, die 2025 entstanden sind, in
Freilassing in der Stadtgalerie. Das letzte Bild der Serie „Nest“ wird gezeigt,
ebenso zwei Lithographien des Projektes „Torsion/Verwindung“. Monotypien
und eine Zeichnung, die den ewigen Kreislaufes von Werden und Vergehen
in ihrer morbiden und zarten Schönheit zeigen, wurden von der Galeristin
Marha Strohmeyer-Haider ebenso für ARTdate kuratiert.

Fünf neue Arbeiten mit sehr speziellen Fundstücken aus der Natur tragen den
Titel „Milch und Honig“, „Terra Missa“ und „Terra incognita“ sowie „Rapunzel“.
Thema ist der fragile Zustand der Erde und daraus resultierende, innere Erwartungen,
Hoffnungen, Ängste und Zustände.

Findungsprozess in einer scary Welt

Januar 2025 – schwierige Zeiten: gesundheitlich, politisch und in der Welt. Da hilft es zu skizzieren, im Skizzenbuch und auf kleinen Zetteln, zu zeichnen und zu kritzeln, Collagen zu machen, im Wald Fundstücke aufzusammeln, mich an Landart zu versuchen und ein stimmiges Konzept mit Marah von der Galerie Marah ART für die Ausstellung im März in München zu finden.

am Sortieren

Weiterhin verläuft mein Leben im Zick-Zack-Kurs. Daher wird mein Katalog-Vorhaben zur Retrospektive immer wieder ausgebremst. Ein geeignetes, bezahlbares Atelier zu finden wäre auch sehr hilfreich. Weiterhin täglicher Begleiter: meine Kamera auf meinen Streifzügen durch den Wald und durch das Moor- und Vogelschutzgebiet der Hirschauer Bucht. Es geht um Formen, um den Fokus, auch hier ums Sortieren. Materialsammlung im Kleinformat mit Fotografien, Zeichnungen, im Skizzenbuch.

Retrospektive

Zur Pop-UP- Ausstellung am 2. und 3. März gab es keine öffentliche Werbung sondern gezielte Einladungen. Dennoch kamen 180 Besucher. Die Räume mit Bildern, Objekten und Installationen aus 40 Jahren Künstlerinnen-Dasein zu bespielen, war mir eine Freude und Dank der Unterstützung einiger Freunde auch möglich. Es war meine bisher umfassenste und persönlichste Ausstellung. Zur Erinnerung als „Nachschau“ und für alle, die die „Bilder meines Lebens“ verpaßt haben, findet ihr unter dem Bild einen Link, um acht Kurzfilme dazu zu sehen.

https://nc.flywire-home.de/index.php/s/cJ6pDXaAWFZi2CQ