2.2.2005 – der Tag der Diagnose jährt sich zum zehnten mal. Noch in der selben Nacht entstand diese Collage:
Mein erster Gedanke „Okay – ich also auch“- keine Panik, kein Schock, mir zog es weder den Boden unter den Füßen weg noch geriet ich in Panik. Nicht weil ich so cool bin, sondern weil ich schon einiges über diesen Krebs wußte. Mir war auch sofort klar, wohin: der Onkologe meiner Großmutter war von der Radiologie aus zu Fuß erreichbar. Also bin ich gleich zu dieser Praxis. Alles weitere war in sich schlüssig. Die OP mußte erst mal 2 Wochen warten -ich hatte eine Ausstellung und Vernisage in Passau im Museum. Denn ich wußte: eine Brustkrebs-Diagnose ist keine Notfallsituation! Also: schön der Reihe nach. Von diesem Tag an sind eine Menge Bilder entstanden, die ganzen Wochen und Monate hindurch. Und am Ende bin ich umgezogen, nach Traunstein. Weil ich ohnehin gerade mein Leben sehr verändert habe, schon im Umbruch und Aufbruch war. Und all meine Entscheidungen die Therapie betreffend ohne Rücksicht auf irgend jemand fällen konnte – nach dem Motto „…Wo meine Füße stehen, ist der Mittelpunkt der Welt..“.
