Humpelkater

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….und sei es bei einem kurzen Stop auf der Fahrt ……..

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…. Landschaften wie Gemälde……

Zu Hause haben wir einen Pflegefall: Simmerl wurde  vor ca. zehn Tagen offenbar von einem Hund  am linken Hintelauf erwischt. Wir waren nicht zu Hause als es passierte – der Recherche nach am Nachmittag –  und hatten unsere Hunde mit dabei. Zudem haben die ihr Anti-Jagdtraining erfolgreich absolviert: sehen sie eine Katze oder ein anderes Tier, auch in weiter Ferne,drehen sie ab und bleiben hinter uns. Das aber machen die wenigsten Hunde und viele Hundehalter lassen ihre direkt bei uns  vor der Hecke am Feldrand von der Leine.  Beim Leinenklick stürmen fast alle Hunde los ( viele sind auf das Klicken konditioniert was man somit auch als eine Art „Clickertraining“ bezeichnen könnte nur eben nicht im Sinne des Erfinders !!) und  die wenigsten Hunde sind abrufbar. Das muß aber nicht sein! Anti-Jagdtraining ist, sofern der Hund schon einen Grundgehorsam hat, ein Kurs  von Zehn Stunden ( siehe http://www.alpenhund.de ) Aber da könnt einem ja ein Zacken aus der Krone fallen das zu trainieren.  Die Bisswunden sind gut verheilt, haben sich nicht infiziert aber das Sprunggelenk ist lädiert, war wohl ausgekugelt und ist noch immer instabil. Schmerzen hat er auch, mal mehr, mal weniger, wird auch entsprechend behandelt und Dank  Ruhigstellen ( keine Tobestunden mit dem Bruder!), Traumeel und LacVital Colostrum gehts täglich aufwärts. Ist er halt ein Humpelkater.

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Dschungelforscherin

Habe gerade wieder „traumhafte“ Nächte. Im Moment bin ich recht kreativ unterwegs, zumindest des Nächstens, und so träumte ich beispielsweise davon eine sehr große Leinwand zu bearbeiten, in tiefen Blautönen. Eigentlich war das Bild schon fertig, aber irgendwie war ich noch nicht ganz sicher, hab mich noch mal reingehängt – und es dann vermasselt. Den richtigen Moment des Aufhörens finden – darum gings. Aber ich meinte noch eins draufsetzen zu müssen – zu viel des Guten – ist dann wohl die Botschaft dieses Traums und rechtzeitig erkennen wenns gut ist. Ansonsten :das Leben lebt mich, diese Woche gehts um Fortbildungen. Ich bildete mich fort( Hundetraining) und gebe am Wochenende einen Zeichenkurs zum Thema „Selbstportrait – Das Ich im Bild“ bei der Apakt in München. Mit Portraitzeichnungen die ich im Kino oder vorm Fernseher anfertige, bin ich gut in Übung und im Thema.

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Nicht gezeichnet habe ich gestern bei der Doku auf 3sat über Mary Kingsley, so gebannt war ich! Diese englische Lady  machet sich im Alter von 32 Jahren als Frau alleine auf, den Dschungel West-Afrikas zu durchqueren- und das im Jahr 1895. Sie war stets im schwarzen Rock und viktorianisch hochgeschlossen gekleidet unterwegs – was ihr  wohl so manche Infektion, Bisse und Stiche erspart. Während sich ihre männlichen Forscherkollegen von schwer bewaffneten Truppen begleiten und schützen ließen, war sie mit drei ortskundigen, einheimischen Führern zu Fuß unterswegs. Ihr Vater, ebenfalls Forscher, hatte ein Buch über Fetische und verschiedene Stammeskulturen begonnen. Dieses Werk setzte sie  fort. Sie begegnete den Dschungelbewohnern mit Respekt und in Freundschaft – und genau das bekam sie auch zurück. Schwierige Situationen entschärfte sie indem sie Tauschhandel trieb – bei dem Kannibalenstamm der Fang im Congo-Gebiet eine lebensrettende Maßnahme! Als sie zu dieser Reise aufbricht ist sie 32 Jahre alt,ohne Familie und noch immer nicht verheiratet ( sie hatte ihre Eltern gepflegt) und hätte nur noch als Hausmädchen eine Stellung gefunden. Als sie zurückkommt begegnet man ihr mit Respekt und Achtung und für die Entdeckung neuer Fischarten und ihren Fußmarsch im Congo-Delta wird sie von der Königlich-Geografischen Gesellschaft ausgezeichnet und sogar aufgenommen – als erste Frau. Mehr über diese erstaunlicheFrau ist nachzulesen unter wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Kingsley. Sie, die stets friedliche Lösungen suchte, wurde ein Opfer des Krieges: im südafrikanischen Burenkrieg war sie als Krankenschwester im Einsatz, infizierte sich mit Typhus und starb mit 37 Jahren.

Einige haben nachgefragt wie der „Eisvulkan“ entstanden ist. Hier die Auflösung:

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gefrorene Momente

Die Tage verfliegen, sind angefüllt mit Terminen, Aufträgen, Einsätzen. Ob im Schneegestöber durchs Berchtesgadener Land, des Nächtens mit der Wärmebildkamera ums Haus, Schreibend am PC – der erste Newsletter ist fertig..

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– und den alltäglichen ToDo`s : kurze Momente des Innehaltens, des Entdeckens blitzen durch, lohnen festgehalten und „eingefroren“ zu werden.

eisblumenbild.jpg Eiskristallblumen an der Scheibe

eisvulkan.jpg Eisvulkan

mohnklweis.jpg Seidenmohn verblühend

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Neujahrsbrot,Neujahrsblüte, Neujahrsbilder

 Wie versprochen ein paar Zeichnungen die gerade am laufenden Blatt entstehen und ein Skizzenbuch füllen das ich schon im Vorab geordert wurde. Der neue Besitzer muß sich noch gedulden ( Grüße nach Wien: es dauert nicht mehr lange!)

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Portraits die oft sehr schnell vorm Fernseher entstehen.

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Links eine Madonna mit Kind aus Wachs, rechts ein Stück Holz das zufällig fast die gleiche Form hat.

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Zum neuen Jahr begrüßt mich der geöffnete Kelch eines Rittersterns, bekannt auch als Amaryllis,was aber nicht ganz stimmt weil nur die Belladonna-Lilien der südafrikanischen Berglandschaft als solche bezeichnet werden. Die bei uns gerade erhältlich sind und ihre eindrucksvollen Blüten aus den dicken Zwiebeln schieben sind Arten des südamerikanischen Hippeastrums (Ritterstern). Egal woher – diefFiligranen Blütenblätter sind einfach unglaublich! Die Blüte steht am Küchenfenster- fatal, denn so bin ich beim Kochen dauernd abgelenkt! Trotzdem ist mir das Neujahrsbrot ganz gut gelungen, das ich in der siebten der Rauhnächte gebacken habe ( im Holzofen – klappt super!)

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Und so strecke ich wie die Äste der Glyzinie ( schon mit neuen Knospenansätzen) heute dem Abendhimmel meine Arme dem neuen Jahr entgegen.

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Verwandlung

 Unser Katzenpärchen hat sich als Brüderpaar herausgestellt, Fanni (links) heißt jetzt „Fannino“. Simmerl hats natürlich eh schon immer gewußt. Für das Fotoshooting habe ich die Herrschaften gerade beim Mittagsschläfchen gestört – dem Blick nach waren sie nicht erbaut darüber!

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 Ansonsten gabs viel zu Kochen, zu Essen, Beisammen sitzen.

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Und es bleibt Zeit zum Zeichnen… Bilder gibts die nächsten Tage mal.

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Bildreisen

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Vor 25 Jahren bin ich das erste mal über sie „gestolpert“  als ich begann mich mit der informellen Malerei zu befassen. Von da an tauchte sie bzw. ihre Bilder immer wieder mal auf in meiner Wahrnehmung: Helen Frankenthaler. Mit sechzehn beschloß sie Künstlerin zu werden nachdem sie schon als Kind von ihren Eltern sehr unkonventionell  in die Richtung der Moderne gefördert wurde. Noch sehr jung kam sie, in New York lebend, in Kontakt zum abstrakten Expressionismus und dessen Vertretern.Mit dem Bild „Mountains and Sea“ machte sie auf sich aufmerksam – 1952. Da war Helen Frankenthaler 23 Jahre alt und ich noch nicht mal geboren. Inspiriert von Jackson Pollock schüttete sie Ölfarbe verdünnt mit Terpentin auf am Boden liegende Leinwände. Statt kleinformatige Aquarelle schuf sie großformatig lassierende Farbfelder. Später verwendete sie Acryl und setzte diverse Kompositionen auch in Drucktechniken, vorallem Holzdruck, um. Als Vertreterin der Informellen Kunst, die  mehr eine innere Haltung bezeichnet denn einen Malstil, lehnte sie jede Art der Erkennbarkeit, der konkreten Form und Zuordnung ab. Doch in ihren Bildern und auch den dafür gewählten Titeln wird spürbar welchen Eindrücken sie sich öffnete : der Landschaft und der Natur. Das Gesehene und Erlebte fand Ausdruck in ihren auf Farbflächen reduzierten Bildern. Jede Leinwand sei eine Reise, die „wie von selbst“ geschehe . Mir als Betrachterin steht es offen mich mitnehmen zu lassen auf die eine oder andere Bild-Reise. „Ocean Drive West # 1“ von 1974 zeigt für mich das Meer  oder den Chiemsee, so wie ich ihn sehe wenn ich meine Brille abnehme! Da das Bild dem copyright unterliegt kann ich nur einen link einfügen : http://www.posterlounge.de/ocean-drive-west-1-1974-pr14773.html

Meine Lochkamerabilder kommen meinem „Farbfeld-Sehen“ ziemlich nahe:

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Chiemseeboote, CameraObscura, 2005

Gestern ist die weitgehend unbekannte aber sehr bemerkenswerte Malerin im Alter von 83 jahren gestorben. Mehr zu Helen Frankenthaler unter : http://www.theartstory.org/artist-frankenthaler-helen.htm

Fürs neue Jahr wünsche ich mir wieder mehr Zeit und Möglichkeit Eintzuauchen in Farben und ins Atelier.

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Matt-Scheibe(nkleister)

 … oder: der Versuch vom gelingenden Umgang mit dem Föhn…..

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Lange hat ich meine Ruh, nun schlägt er wieder zu – der Föhn. Nein, nicht der im Bad, sondern der Fallwind aus den Alpen. Auf wikipedia ist einiges zu lesen über den Alpenföhn, nur hilft mir das nicht wirklich weiter. Denn was da wirklich los ist im Körper mancher Menschen ist noch nicht erforscht.  Ich reagiere z.B. auch nicht den ganzen Tag wie viele andere sondern nur wenn er sich aufbaut – so zwischen 4 und 5 Uhr früh ( Kopfschmerz akut)  und dann am Nachmittag wenn er zusammenbricht und Windböen einsetzen. Meine sonstige „Aktiv-Zeit“  von 7 bis ca. 22 Uhr wird um die Hälfte verkürzt und mir bleibt ein Zeitfenster von ca. sieben Stunden um alles Wichtige zu erledigen. Schlagartig setzt dann ein Art Migräne ein und ich hab zu tun meinen Kreislauf wieder einzufangen….. Doch genug der Jammerei: irgendwie bekomm ich es sogar gebacken und fröne nicht dem dolce vita! Wichtige Post ist zu erledigen und einige Kalender-Nachbestellungen sind fertig zu stellen. Ein Kunde am Tag Hundetraining geht auch noch, das Einklinken im Hundetrainer-Seminar leider nicht mehr. Haushalt schaff ich auch grad noch bzw. was möglich ist.  Gut dass ich einiges vorgekocht habe an Suppen und Essenzen und die Weihnachtsbäckerei letzte Woche mit der Hilfe meiner Mutter – zu zweit machts einfach mehr Spaß – weitgehend abgeschlossen ist. So, nun darf er aber kommen, der Winter, vorerst ohne Föhn!

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Schachmatt auch bei meinen Vierbeinern? Nein, denen ist der Föhn schnurzegal – die sind wohl resistent! Hauptsache der Ofen ist warm…. Die Kameras scheinen schon zu reagieren:die Fotos wirken irgendwie „krisselig“…..

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Sonnen-Fänger

Die Kalender 2012 sind fertig – bei Kaiserwetter im Freiluftatelier Balkonien entstanden sie wie von selbst, diesmal als Collage mit Speziallack am Schluß dann patiniert, wirkt wie eingefangene Sonnenstrahlen.

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Der Kater hat hin und wieder zugesehen, doch meistens gedöst.

ala Philomena

 

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 Quittenmarmelade ala Philomena : tagelang habe ich mich davor gedrückt die Quitten klein zu schneiden, zu entsaften,weiter zu verkochen. Dann hat mir eine Freundin  das Familienrezept ihrer Mutter Philomena  verraten – die es wiederum von ihrer Mutter hat- und die Zubereitung war eine Freude : die Quitten werden geraffelt – das ging ganz einfach. Dann wird das Fruchtfleisch mit dem Saft von 2 Zitronen vermischt damit es gelb bleibt und nicht braun wird. Die Kerngehäuse habe ich zur Hälfte angeschnitten und mit untervermischt wegen des Pektins in den Kernen.Anschließend das Fruchtfleisch mit wenig Wasser ( 2-3 Tassen für 7 Quitten),  der notwendigen Menge Gelierzucker, Zimtstangen und Nelken über Nacht ziehen lassen und am nächsten Tag als Marmelade gekocht. Vor dem Einfüllen in die Gläser habe ich die Zimtstangen,Nelken und die Kerngehäuse rausgefischt. Die Marmelade ist absolut gelungen und schmeckt intensiv nach Quitte – herrlich!

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Der Duft nach Quitte, nach Zimt und Nelken und dann auch noch Rauhreif am Morgen – fast schon weihnachtlich. Die Quitte gehört übrigens zur Familie der Rosengewächse, stammt ursprünglich aus Griechenland und heißt dort melimelon– Honigapfel.


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