2 Termine: Kräuterwanderung und 3-Dimensionales

Seit Tagen nehme ich auf meinen Spazierwegen Kräuter und eßbare Blüten mit. Schon als Kind bin ich mit meiner „Wabi-Oma“ raus in die Wiesen und Waldränder zum Sammeln von Blüten und Kräutern. Das Jahr begann mit dem Huflattich für den Erkältungstee  und endete mit den Mehlbeeren (Weißdorn), die ins Kompott kamen. Zu dem überlieferten Wissen habe ich mir dann weiterhin vieles angelesen, selbst probiert, versucht was mir taugt und schmeckt und was nicht. Sauerampfer und ich werden keine Freunde, aber Mädesüß und Bärlauchknospen sind auf meiner Wellenlänge. Zu so einem Spaziergang mit anschließnder Verköstigung,  lade ich Interessierte am Dienstag, 9. Mai ein. Mit Rosis Unterstützung – sie ist ausgebildete Kräuterfachfrau – zeige ich euch eßbare Pflanzen und Blüten. Wer möchte, darf im Anschluß gerne meine Bienen besuchen und einen Blick in den Bienenkasten werfen. Los geht es um 14 Uhr. Nähere Infos findet ihr hier: Eßbares aus Wald

„ Altäre und Schreine – dreidimensionales Arbeiten“, ist Titel und Thema des Ein – Tages-Seminars für  Kunsttherapie- und Künstlerkollegen/innen am Montag, den 15. Mai. Marah Strohmeyer-Haider lädt dazu ins Vogelhuberhaus nach Bernau ein. Die Ausschreibung findet ihr hier  3dimensional_Altäre+Schreine und weitere Infos hier MateriallisteAltäre+Schreine. Eine Anmeldung bei  Marah unter marahArt@gmx.de
ist dringend erforderlich, die Plätze sind begrenzt auf 7 Teilnehmer/innen. Bitte Brotzeit selber mitbringen, für Tee, Kaffee und Wasser ist gesorgt. Auf Wunsch stellen wir auch ein Fortbildungszertifkat aus, das bisher von allen Arbeitgebern, egal ob Kliniken oder Firmen, anerkannt wird.

 

 

Brotspezialitäten

Da ich seit über einem Jahr unser Brot jetzt immer selber backe, bin ich zur Erweiterung meines Repertoires ins Rauchhaus nach Mühlgrub, um bei einem Kurs mit  „Reginas Wilde Weiber Küche“ mir weitere Brotspezialitäten anzueignen. Wie Wildkräuter,  Blüten und Früchte, jeweils frisch und getrocknet, Geschmack und Konsitenz von Brot verändern und zu neuen Gaumenerlebnissen werden lassen, war enorm! Ob Topfen-Käsestangerl, Schoko-Lavendel-Brot, Giersch- Blüten-Ciabatta, Brennessel-Haselnuß-Brotkranz oder süße Wildrosen – Erdbeer- Brioche: alles war eine wahre freude, sowohl die Zubereitung als auchdas anschließende, gemeiname Essen. Bei dem so schön gedeckten Tisch und den Düften, der heimeligen Wärme im Rauchhaus und den vielen Infos, die Regina uns wieder rund ums Brot gegeben hat, war das grausige April-Wetter  schnell vergessen.

Ich muß die Rezepte kaum abändern, da auch Regina Dinkelmehl verwendet. Da ich nur noch das Urdinkelmehl von Chiemgaukorn verwenden kann, das etwas schwerer ist, werde ich etwas mehr Hefe verwenden und die Teige ein klein wenig weicher machen. Als Mitbringsel für alle, die dabei waren, hatte ich Honig in Waben von meinen Bienen dabei, den ich kurz vorher gestiebitzt habe. Frischer gehts nicht!

 

Aus meiner Backstube von letzter Woche, Kastenbrot mit feinen Gewürzen und Käse – Brennessel-Kräuter – Fladen:

Genuß, Frust + Pflanzenvorschlag

Kurz vor Ostern habe ich meine Bienenbeute kontrolliert. Zu meinr Freude fand ich einen sehr starken, aktiven, dicht bevölkerten Bien vor. An Hand des Flugaufkommens an den warmen Tagen hatte ich fast damit gerechnet. Gleich zu Beginn der Weidenblüte saßen die „Mädels“ in kleinen Gesprächsrunden in der Nähe des Einfluglochs um die neuesten Nachrichten und Erkenntnisse auszutauschen.

In der arte-Mediathek habe ich den Film „Honigjäger“ gesehen, der jetzt auch auf you-tube zu sehen ist.  Wieder einmal begegnen mir die „Klotzbeuten“, das für mich natürlichste Imkern in hohlen Baumstämmen, „Zeidlerei“ genannt. Daß die Bienen sogar in frische Klotzbeuten einziehen, war mir neu. Ich dachte, die Stämme müssen erst noch ein bis zwei Jahre trocknen. Umso interessanter der Ansatz – wenn auch ein bißchen gefährlich hoch. Daß frei lebende Bienen in dieser Höhe optimale Lebensbedingungen vorfinden, hat  Prof. Thomas D. Seeley letztes Jahr bei seinem Vortrag bei Mellifera e.V. ausführlich beschrieben. Aber auch andere Holzbeuten werden wohl gerne angenommen, wie z.B. die der Holzbildhauerin Birgit Maria Jönnsson. Sie vereint Skulptur und Bienenbeute, und die Figuren haben im wahrsten Sinn des Wortes „Bienen im Bauch“. Besonders toll finde ich die „Medusa“ als Bannkorb!
Bei „Honigjäger“ finde ich die Veränderung von Magda Pow Slawka, der Schauspielerin, die durch die Doku führt, sehr stimmig: ihre anfängliche Angst und Scheu vor den Bienen, deren Geräusche ihr unheimlich sind. Dann wird sie neugierig, klettert rauf auf die Bäume, wird vertraut mit den Bienen und dem Organismus „Bien“. Am Ende, im Himalaya bei den Honigjägern, hat sie jede Angst verloren, verzichtet auf den Schleier und die Handschuhe, klettert am Fels und ist tief berührt von den Menschen und den Bienen. Das ist für mich gut nachvollziehbar: am Anfang war ich unsicher, hektisch. Das übertug sich auf die Bienen und ich bekam so manche Stiche ab. Heute ist das kein Thema mehr, ich erkenne wie die Mädls „drauf“ sind und stelle mich drauf ein. Immer noch umwerfend finde ich den Geruch beim Öffnen der Beute, diese Mischung aus Honig, Nektar und Propolis, dazu die Geräusche! Das ist schwer zu beschreiben und soll jeder mal erleben dürfen.

Eigentlich bin ich weder Honigjägerin noch Imkerin, denn der Honig ist bei mir Nebensache. Hin und wieder probiere ich, meist unmittelbar mit den Fingern. Köstlich!
Viel wichtiger ist mir das Erleben und Lernen dabei. Der Blick auf die Landschaft wird leider noch kritischer, um uns herum herrscht die „grüne Wüste“ vor. Selbst der Löwenzahn wurde jetzt schon aus den meisten Wiesen „verbannt“. Blühstreifen und Blühwiesen gibt es so gut wie keine mehr. Wovon sollen die Insekten leben? Kein Wunder, daß 60% der Schmetterlinge verschwunden sind. Eine der wichtigsten Pflanzen der Schmetterlinge in unseren Breitengraden ist die Bernnessel. Wer läßt die noch in seinem Garten stehen?! Für die Bienen wird es im Sommer eng, Klatschmohn ist heuer Pflanze des Jahres“ denn sie verschwindet leider auch zunehmend von den Acker- und Wegrainen, ist aber eine ergiebige Futterpflanze für die Bienen. Wer was tun möchte im eigenen Garten und am Balkon: hier eine Übersicht geeigneter Pflanzen zum download, herausgegeben vom Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

…pink easter…

Pink, oder besser Magenta, wohin man sieht. Der Osterhase hat mir eine magentafarbene Magnolie vorbeigebracht, die einen guten Platz im Garten finden wird. Da sie vom Bio-Gärtner kommt, habe ich gleich ein paar Blüten verarbeitet. Der Salat aus Magnolienblüten, Avocados, Mangos und Kohlarbi nach dem SZ-Rezept von Hans Gerlach (link siehe im Artikel unten) ist so lecker wie er aussieht. Fürs Dressing habe ich Arganöl statt Nußöl verwendet. Die Gäste waren hin und weg. Das Hauptgericht waren knusprig gebratene  Hechtfilets an Curcuma-Süßkartoffelsauce mit grünem Spargel und  Mandel-Duft-Reis. Als Nachspeise gab es einen persisch (Safran + Orange)  – bayerischen (Gelberüben,  Nüsse, Urdinkelmehl) Osterkuchen.

Osterkuchen „persisch-bayerisch“

Für den Teig:
6 Eiweiß sehr steif schlagen, etwas Vanillesalz dazu, in den Kühlschrank stellen.
6 Eigelb mit 120g Zucker und 2 Teel Vanillezucker schaumig rühren,
100g weiche Butter darunter rühren, ebenso 120g fein geriebene Gelberüben und die fein geriebene Schale einer halben Bio-Orange.
180g gemahlene Nüsse oder Mandeln mit 140g Urdinkelmehl (von Chiemgaukorn, wegen der Zölliakie meines Mannes, denn das ist das einzige mehl das er verträgt) und 2 Teel Backpulver mischen.
Die Nuß-Mehl-Mischung zusammen mit dem steif geschlagenen Eiweiß vorsichtig unter die Eier-Butter-Masse heben. Die Kuchenmasse in eine gefettete, mit Mehl ausgekleidete Springform geben, bei 180 Grad ca. 45 Min. backen.
Während es Backens den Saft von 2 Orangen mit der geriebenen Schale einer halben Orange und 120g Zucker sprudelnd aufkochen, 5 Safranfäden dazu geben, 5 Sekunden weiter sprudeln, dann abkühlen lassen.
Ist der Kuchen ausgekühlt, diesen auf den Kuchenteller geben, mit Zahnstocher-hölzchen viele kleine Löcher in den Kuchen stechen und den Orangen – Safran -Sirup zu 2/3 darüber verteilen. Wenn der Kuchen und der Sirup noch lauwarm sind, zieht es besonders gut ein. Mit dem letzten Drittel des Sirups und ca. 200g Puderzucker eine Glasur anrühren und diese über den dann abgekühlten Kuchen verteilen. Mit Blüten – hier Magnolien und Stiefmütterchen – verzieren ( können natürlich mitgegessen werden!) Mit Sahne zum Espresso srvieren. Kühl gelagert hält sich der saftige Kuchen einige Tage ( falls er überhaupt so lange „überlebt“).

Und die pinkfarbene Christrose blüht jetzt endlich auch. Allerdings: nicht eßbar! Alles an dieser Pflanze ist für Mensch und Tier stark giftig!

…zum Fressen gern….

Nach dem ersten eßbaren Grün von Giersch, Brennessel und Löwenzahn folgt jetzt die eßbare Blütenpracht. Magnolieblüten lassen sich – auch pikant – füllen wie Zucchinieblüten. Die üppige Magnolie oben steht im Garten meines Bruders, wurde seinerzeit gepflanzt von mir und meiner Großmutter. Im Garten meiner Mutter steht eine rießige, dunkelrote Magnolie – für eßbare Deserts ideal geeignet! Meine kleine Sternmagnolie hat den Umzug und den heurigen harten Frost kaum verkraftet – mir aber immerhin als „Lebenszeichen“ eine einzige Blüte geschenkt. Zurück zur Gaumenfreude: auf diesem wunderbaren Rezepte-blog von Susanna Bingemer gibts es Milchreis mit Magnolienblüte. Wenn ich Milchreis koche, dann immer gleich mehr, um aus der 2. Hälfte für den anderen Tag einen „Reisauflauf“ zu backen.

Zu Salat passen die, von Konsistenz und Geschmack dem Chiccore sehr ähnlichen Blüten, auch sehr gut, wie z.B. in der SZ-Kolumne vorgeschlagen. In Italien werden die Magnolienblüten fritiert. Trocknen geht auch – um sie dann Kräuter- und Früchtetees beizumischen. Von den kleinen Stiefmütterchen (Viola wittrockiana) zwicke ich ein paar Blüten ab, um damit Salat oder auch Desertsoßen, nicht nur optisch zu, verfeinern. Gleiches mit Gänseblümchen. Die gebe ich gerne, zusammen mit Schlüsselblumen vom Garten (nicht auf der Wiese pflücken – sind geschützt!) in eine Wasserkaraffe und trinke sie als „Blumenwasser“.

 

zu ihrer Zeit

Man nehme die Zwiebel einer verblühten Amaryllis, setze diese im Frühjahr in den Garten – und warte. Zuerst kam sintflutartiger Regen, doch die Zwiebel ist nicht vergammelt. Sie schob ein zartens Grün – bis die Schneckeninvasion über sie hinwegmarschierte und sich bis in die Zwiebel hineinfraß. Sie wurde gerade noch rechtzeitig gerettet und lag, zugedeckt von ein wenig Erde, in einem Blumentopf auf erhöhtem Posten. Da mußte sie sich erst mal erholen und wieder aufgepäppelt werden. Leider geriet sie in Vergessenheit und mußte eine Dürreperiode überstehen. Doch das Innere der Zwiebel gab nicht auf. Rechzeitig vorm Frost durfte sie ins Haus – ein letzter Versuch. Sie stand warm, wurde ein wenig gegoßen und schob ein paar Blätter. Das wars. Fast 5 Monate stand sie da ohne nennenswerte Veränderung. Während ich diese Woche bereits über die Art der Entsorgung nachdachte, entdecke ich eine Knospe. Innerhalb einer Woche entwickelte sie einen Blütenstiel von 70 Zentimetern und vorgestern ging die erste Blüte auf, gestern die Zweite, heute die Dritte. Schneeweiß steht sie da – die rot Zeichnung hat sie eingebüßt, doch das reine Weiß steht ihr gut. Jetzt verstehe ich, warum diese Blume auch „Rittersten“ heißt – weil sie sich als Kämpfernatur wahrlich ritterlich den widrigesten Umstände und Umvorhersehbarkeiten stellt -und zu ihrere Zeit erblüht.

abgehoben sein

Der Chiemgau vom Ballon aus gesehen  – alles relativiert sich, der Blick ändert sich. Manchmal schadet es nicht „abgehoben“ zu sein – und ist doch so ganz negativ besetzt! Dabei fühle ich mich wohl im „Wolkenkuckucksheim“, dort oben im Ballon: sicher, gemütlich, geborgen und doch mit dem entsprechenden Weitblick. Mit „abgehoben sein“ wird auch eine bezeichnet, die unrealistische Vorstellungen hat, Illusionen und Hirngespinste – aber was ist schon realistisch? Und ohne Illusionen als Vorlage für Visionen käme nichts Neues in die Welt.

Zu Beginn war es dunstig und diesig, schwierige Lichtverhältnisse und doch so zauberhaft. Mit der Kraft der Sonne löste sich der Dunst, die Konturen wurden schärfer, die Linien klarer – si wie mit Illusionen auch: manches löst sich auf, anders verändert sich und wird beständig.

vom Sehnen……

„Das glaube ich jetzt nicht, was ich da höre“, waren meine Gedanken, als ich in der ZDF-Mediathek über die 3-teilige Serie  „Der gleiche Himmel“  gestoplert bin. Das Bild der Frau, das bei der Ausbildung der „Romeo Agenten“ in Zeiten des kalten Krieges gezeichnet wird, ist unglaublich. Allerdings noch unfaßbarer ist, daß diese Taktik offenbar aufging und die Frauen in ihrer Gutgläubigkeit, Naivität, ihrem Alleinsein  darauf hereingefallen sind. Sehnsucht macht verletztlich und angreifbar, hat obendrein noch Suchtcharakter – daß es eine „hilfreiche Tugend“ sein soll, wie es so manche Religions- und Sektenführer postulieren, will mir nicht in den Kopf.
Hört selber rein – die ersten 3 Minuten des Films meine ich…..

lieber spät als nie

„I´m a real artist“ sagt die blinde Fotografin Sonia Sobertas, nachdem sie auf ihre Leiterkonstuktion geklettert war, und fügt hinzu, „du verstehst erst, wie großartig Licht ist, wenn du erblindet bist“.

Auch ich fühlte mich am Sonntag wie Sonia Sobertas, glücklich angekommen oben auf der Leiter, als ich mit Luisa, Ilse, Marah und vielen Frauen und zwei Männern im Taglachinger Wirtshaus jodeln durfte. Ich und jodeln..„..was Michi, DU??…“ Ja genau, ich! 50 Jahre hat es gedauert, bis ich heraus fand, daß mir das viel Freude macht. Mir, die ich ab der Schule zu hören bekam, ich könne absolut nicht singen. Wenn du das über Jahre wie ein Mantra hörst, dann glaubst du es. Obwohl ich mit meiner „Tante Anni“ beim Putzen, Kochen und Werkeln zu Hause immer gesungen habe – besonders gerne das „Brotzeit-Lied“. Doch dann hat es mir sozusagen die Stimme verschlagen und ich hab nur noch alleine laut im Auto gesungen.
Mit Luisa habe ich vor 3 Jahren zum ersten mal erstaunt entdeckt, es geht doch. Auf unkonventionelle Weise hat sie im Rahmen einer Lesung den Frauen vermittelt, wie man aus einer Tonfolge und Lautreihe einen Klangteppich mischt und hat aus Zuhörerinnen Sängerinnen „gezaubert“. Und ja, ich treff die Töne (meistens) – aber viel wichtiger: da geht mir das Herz auf! Liegt vielleicht daran, das ich nichts sollen brauch und nicht müssen muß. Ich merke offenbar erst, daß mir etwas fehlt, wenn es  endlich wieder da ist und Raum bekommt. Lieber spät als nie – ganz lieben Dank an Ilse und Luisa!

Das Abendlicht gestern drüben am Hochfelln war dann besonders schön!

 

 

scribble in the dark

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Kritzel- und Zeichen-Seminare wissen bereits um meine Vorliebe, im Kino zu kritzeln und zu skizzieren.  Letzte Woche gab es die Möglichkeit, umzusetzen und auszuprobieren, wovon ich immer mal wieder berichte: Kritzeln im Dunkeln. Gezeigt wurde passend zum Thema der Film „shot in the dark“ von Frank Amann. In dem Film werden drei Fotografen porträtiert, die eines gemeinsam haben: sie sind fast blind. Die drei Foto-Künstler Pete Eckert, Bruce Hall und Sonia Sobertas haben trotz 8oder wegen) des Verlustes ihrer Sehkraft und zusätzlichen Schicksalsschlägen zu einer besonderen und erstaunlichen Ausdruckskraft gefunden. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise, daß die Sehkraft alleine nicht ausschlaggebend ist, künstlerisch seinen eigenen Ausdruck zu finden. Viel wichtiger ist es, sich darauf einzulassen, es zu wollen – und dann zu tun.  Wichtig bei unserem Kino-Kritzeln: besondere zeichnerische oder künstlerische Fähigkeiten sind NICHT erforderlich! Erfahrung ist hilfreich, aber nicht ausschlaggebend. Zunächst geht es darum, visuelle Impulse in einen eigenen Duktus umzusetzen. Alles was die Teilnehmer/innen brauchen ist ein Skizzenbuch oder einen Skizzenblock (max A3), ein oder zwei Lieblingsstifte ( z.B. ein weicher Graphitstift oder Bleistift B 10) und ein bißchen Mut.
Es hat allen so viel Freude gemacht, daß es Mitte Mai eine Wiederholung, mit einem anderen Film, gibt! Der genaue Termin kann bei mir erfragt werden: m3er@michaeladreier.de