Momente der Stille, des Erinerns, der Freude, des Abschieds, der Tränen, …….jeder zählt: in diesem Moment……
Momente der Stille, des Erinerns, der Freude, des Abschieds, der Tränen, …….jeder zählt: in diesem Moment……
Ich danke ALLEN..
Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Vor allem aber danke ich all jenen,
die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben! (Paulo Coelho)
In einer Ausstellung in München sind derzeit Bilder des Fotografen Sebastião Salgado zu sehen. Ich habe im Netz den Film „Das Stille Drama der Fotografie“ gefunden, indem er selber über seine Projekte spricht. Beeindruckend, wie er einen großen Traum verwirklicht – ohne zu zweifeln, zu zögern. Er steckt alle an mit seiner Begeisterungsfähigkeit und man spürt seine eigene innere Überzeugung. Was mich beruhigt ist, dass auch ich seit 2 Jahren fast ausschließlich Landschaften, Bäume und Tiere fotografiere und schon befürchtet habe, ich werde seltsam…..Nach der intensiven, künstlerischen Arbeit und Hinwendung mit Menschen in „AKTzeptanz“ gab es auch bei mir eine Pause, und seit zwei Jahren nun das Durchstreifen der mich umgebenden Landschaft. Mit dem Umzug in die Hirschau hat sich das verstärkt, ich befasse mich mit der Vorgeschichte des Ortes und des Chiemgaus und bin jetzt hier auf Spurensuche, wandle auf „Traumpfaden“.
Seit Tagen stolpere ich immer wieder über diesen Satz: „Wenn deine Träume Dir keine Angst machen, sind sie nicht groß genug“. Ich habe recherchiert und entdeckt, dass dieser Satz von Ellen Johnson Sirleaf stammt, die seit bald zehn Jahren Präsidentin von Liberia ist und 2011 den Friedensnobellpreis erhielt, da sie sich für die Sicherheit der Frauen, für Frauenrechte und die volle Integration der Friedensarbeit in politischer und gesellschaftlicher Hinsicht einsetzt. Diesen Satz nehme ich mir zum Anlaß herauszufinden: was sind meine Träume, was waren meine Träume – sind sie groß genug? Wovor habe ich Angst?
Dann finde ich mich durch Zufall im „bayerischen Filmpreis“ wieder und sehe Uisenma Borchu, die den Preis als beste Nachwuchsressigeurin für den Film „Schau mich nicht so an“ erhielt. Sie hat aber nicht nur Regie geführt – auch das Buch zum Film geschrieben und die Hauptrolle gespielt. Ihre Eltern waren mongolische Nomaden, sie selbst kam im Alter von fünf Jahren in den Osten Deutschlands und wuchs
zwischen den Welten auf. Für ihren Film konnte sie Sepp Bierbichler in der Hauptrolle gewinnen. Die Begründung der Jury lautet: “ Uisenma Borchu erzählt diese erotische Dreiecksbeziehung, in der sie selbst auch die Hauptrolle spielt, mit verblüffendem Selbstbewusstsein, Leichtigkeit und ohne jegliche Scham.
Eine außerordentliche Leistung von einer starken jungen Regisseurin…“….Das sind Träume! – ob sie mal Angst hatte? In ihrer Dankesrede fällt ein Satz, der hängen bleibt: „Ich bin frei, weil ich nicht hasse“.
In den Raunächten taucht vieles aus den untersten Schichten auf, in Tag- und Nachtträumen, auch Freunde und Verwandte aus der Anderswelt melden sich. Man tauscht sich aus, bekommt Hinweise wenn mans versteht. Jetzt hat die Holla, also die Percht, erst mal wieder alles zugedeckt, das Unterirdische kommt zur Ruhe. Überirdisch schön ist alles, die Farben neu, ganz anders.