Bildergeschichte für Dodo

manchmal ist das leben einfach umwerfend

umwerfend.jpg

der lack ist  ab

decollage.jpg

die rosen haben keinen namen und sind auch ohne etikette schön

noname.jpg

das feuer zeigt sich malerisch

feuerzeichen.jpg

weshalb sie dann besonders schwärmt: wenn es wieder aufgewärmt!

aufgewarmt.jpg

______________________________________________________________________

Baum des Jahres

larchenadel.jpg     larche2.jpg

Im Garten steht eine Lärche, eine japanische. Die Schwester, also die europäische, ist heuer Baum des Jahres 2012, da sie ein besonders wertvoller, aber seltener Baum der Gebirgsregionen ist und  nur 1% der Waldfläche ausmacht. Die Lärche ist der einzige Nadelbaum, der die Nadeln im Herbst abwirft. Vermutlich  um so  Fröste bis minus 40° Grad und extreme Temperaturschwankungen auszuhalten – was in ihrem Hauptlebensraum,im Hochgebirge der Alpen und Karpaten, schon mal vorkommen kann. Aber genau nachgewiesen und erforscht ist es noch nicht, warum die Lärche als einziger Nadelbaum jedes Jahr neue Nadeln treibt und diese dann wieder abwirft.

Viele haben uns schon geraten die Lärche einfach umzulegen, da sie doch so „saut“ im Herbst. Ja mei, hat man halt einige Nadeln in und ums Haus – dafür leb ich doch auch auf dem Land. Zudem sind die Nadeln ,anders als bei denen der immergrünen Nadelbäume, kompostierbar und übersäuern den Boden nicht. Ich sitze gerne unter der Lärche, an ihrem Fuß wächst jetzt eine weiße Ramblerrose in die Zweige rauf, der Kleiber putzt die Rinde aus, unsere Katzen nutzen sie als Kletterbaum –  wir mögen uns, die Lärche und ich

Ich rücke ihr lieber mit der Kamera auf den Pelz oder mit dem Skizzenstift.

larche1.jpg

Habe noch ein bißchen recherchiert und erfahren, daß das ätherische Öl, gewonnen aus den Zapfen, der Rinde und den grünen Triebnadeln viele heilsame Eigenschaften hat : es ist schleimlösend, durchblutungsfördernd, entschlackend, und stimmungs-aufhellend. Das Harz der Lärche wird für Zugsalben verwendet. In meiner Sammlung fehlt mir doch tatsächlich noch ein Öl dieses Baumes.

larchegold.jpg

____________________________________________________________________________________

Dradiwaberl

wolkenpferd.jpg

Zeit, neue Bilder zu entwickeln

Ansichten zu hinterfragen,

Beständiges weiter entwickeln,

Fragwürdiges überprüfen

während Wolkenpferde  weiter ziehen

und ich bin mitten drin

schließen sich Kreise

öffnen sich Pfade,

bauen sich Brücken abgründig hoch

als Manifest der Zuversicht.

© Text und Bilder Michaela Dreier

___________________________________________________________________

kleine Reise

Diese Reise führte mich ganze 11 Kilometer weg – selten daß ich nur so kurze Strecken fahre! – und doch in eine ganz andere Welt! Ich besuchte die Traunsteiner Rosentage:

rosenbund.jpg

Es gab aber nicht nur Rosen und alles was sich aus diesen herstellen läßt sondern auch ganz besondere Kräuter von  www.blumen-kahl.de :

krauter1.jpg

krauter2.jpg

.. der Mönchspfeffer und die Luftzwiebel mußten mit …..

gschirr.jpg

… es gab ebenso viele und vielfältige Accessoires und ganz besondere, zauberhafte Fuchsien:

fuchserl2.jpg

… nämlich winterharte (!!!) von der Fuchsien-Gärtnerei Rosi Friedl, www.fuchsien-friedl.de 

fuchserl.jpg

Kunst+Garten

Kunst trifft Natur trifft Therapie und alles befruchtet sich gegenseitig – das geschieht im Moment auf der documenta (13), täglich neu als Selbsterfahrung und Wahrnehmungsschulung. Alles was ich darüber lese   und höre macht mich sehr neugierig und mein Lebensweg und verschiedenen Berufungen haben nun wieder einen Zusammenhang.

Bleiben viele Museen und Ausstellungsorte Tieren verschlossen so ist es auf der documenta (13) genau umgekehrt: Hunde sind nicht nur erwünscht sondern es gibt sogar extra Führungen. Kunst, die Hunden gefällt, darf erschnüffelt werden : http://www.zeit.de/2012/24/Documenta-Hunde.

Insekten und speziell Bienen werden ebenfalls zu Hauptakteuren, Gärtnern und Botanik erhält einen neuen Stellenwert z.B. im Kunstwerk von Pierre Huyghe, der  in Kassel einen Garten anlegte: http://www.zeit.de/2012/24/Documenta-Huyghe

Die Leiterin dieser documenta,  Carolyn Christov-Bakargiev,will einen ganzheitlichen Blick ermöglichen. Sie erhofft sich über die Sinnlichkeit der Kunstwerke bzw. das sinnliche Erleben der Arbeiten ein Stück weit Heilung in einer Welt von Gewalt. In einer Welt des Wissens und Datentransfers will sie absichtlich   auf die Unwissenheit der Besucher abzielen. Zu Erleben und dann zu wissen, dass ich letzlich nichts weiß, kann tatsächlich sehr heilsam sein!

wildwuchs.jpg wasserspiegelung.jpg holzwerk.jpg

von links: Wildwuchs, Wasserspiegelung, Wandkrähe

Daß Leben und Kunst – also Lebenskunst – und Gärtnern und Erschaffen, Formen und Gestalten zusammenhängen ahne ich schon länger. Schön daß es jetzt auch eines der Themen einer documenta ist.

steine.jpgSandsteine

„Das Leben beginnt an dem Tag, an dem man einen Garten anlegt“ – chinesische Weisheit…. demnach lebe ich schon ziemlich lange  intensiv!

holz.jpggehorn.jpggweih.jpg

Holzbock, Rosenhörner, Hirschhörner

________________________________________________________________


Windtänzer

Was mir an der Musik der Tedeschi&Trucks-Band so gut gefiele hat mich jemand gefragt – nun , es ist die Mischung aus Allman-Brothers und Janis Joplin, Eric Clapton und FleetwoodMac die diese Band  – in meinen Ohren – da kreiert, das Zusammenspiel alter Musikerinnerungen und Erfahrungen zu neuen Arrangements mit frischen Elementen, kombiniert mit virtuoser Gitarrenmusik. Und in den Texten finde ich mich wieder – so einfach ist das.

Dann gibts heute nur noch ein paar Fotos – mehr ist nicht zu sagen da ich gerade am 2. Newsletter für alpenhund.de schreibe….

windfanger3.jpg

windfanger1.jpg windfanger2.jpg

Dodo macht nun wunderschöne „Windtänzer“, die in Bäumen hängen und sogar den Stürmen trotzen, unsere Lerche zieren und  vorallem eines sind:eye-catcher. Mehr auch unter www.dodomandala.de

hauswurzblute.jpg

Gestern hat die Hauswurz wunderschöne, kleine Blüten geöffnet und das Stilleben mit Pfingstrose konnte ich gerade noch fotografieren, ehe es der Sturm kurz darauf durcheinander wirbelte.

stilleben.jpg

Magische Momente

Du hörst ein Lied und weißt: das ist es!

Du siehst das Licht, die Berge – und weißt: das ist es!

Du atmest, riechst etwas und spürst: genau, das ist es!

Magische Momente im hier und jetzt, all-eins, wesentlich, also mein Wesen berührend, treffend.

Was bleibt ist das Gefühl von Dankbarkeit und Verbundenheit mit dieser Welt und die Gewißheit: „..spend your hole live trying, ride that train, free your heart….“

soeffekt.jpg

http://www.youtube.com/watch?v=7czlanjaObs

„Midnight In Harlem“

Well, I came to the city
I was running from the past
My heart was bleeding
And it hurt my bones to laugh
Stayed in the city
No exception to the rules, to the rule
He was born to love me
I was raised to be his fool, his fool

Walk that line, torn apart
Spend your whole life trying
Ride that train, free your heart
It’s midnight up in Harlem

I went down to the river
And I took a look around
There were old man’s shoes
There were needles on the ground
No more mysteries, baby
No more secrets, no more clues
The stars are out there
You can almost see the moon
The streets are windy
And the subway’s closing down
Gonna carry this dream
To the other side of town.

Walk that line, torn apart
Spend your whole life trying
Ride that train, free your heart
It’s midnight up in Harlem

Danke, Susan Tedeschi und Derek Trucks und eurer Band für diese Musik, den Songs eurer neuen live-CD „everybod’s talking“,  und vorallem diesen Song! Mein midnight up fand nicht in Harlem statt, sondern in der Nacht von 2.3. auf 3.3.2004 am Fluß meiner Heimatstadt, als ich nach einem wunderbaren Fest der einsamste Mensch auf Erden war und trotzdem spürte:  „..spend your hole live trying, ride that train, free your heart….“

_________________________________________________________________________

Schwärmerei

Die Bienen schwärmen immer noch nicht ( zu kalt, zu windig, zu schwül) …dafür sind die Ringelnattern eifrig auf Partnersuche.

ringelnatter3.jpg

Neben vielen Beobachtungen in Flora und Fauna  Frühmorgens und am Abend im Niederbayerischen Inntal, unterwegs mit meinen beiden Hundemädels,  darf ich immer wieder staunen über viele und besondere Bilder, Zeichnungen, Skulpturen aus Speckstein und Ton. Bin immer wieder begeistert von den Arbeiten der Patienten! Selber zücke ich auch Kohle, Tusche und Bleistift:

skibuch1.jpg

Blick auf den Inn und Innbrücke von Oberndorf aus.

skibuch2.jpg

Weg-Kreuzung

Wenn ich schon beim Schwärmen bin: das Chalet Canis gehört rundherum mit dazu. Jeden Tag begeistert mich die Küche hier. Mensch und Hund sind herzlich willkommen  – und Hunde nicht nur geduldet – es wird ausgezeichnet und liebevoll gekocht für die Zweibeiner und zum Frühstück gibt es frische Brezen auf Wunsch. Dazu die zauberhaften Massagehänden der Hausherrin und die unendlichen Geduld und freundliche Art der beiden Haushunde Tippy und Terry allen Hundegästen gegenüber machen diese Pension zu einem besonderen Ort!

___________________________________________________________________

Summ-Seminar

auge.jpg

Heute gab es viel zu sehen – und zu lernen, denn ich durfte Karin begleiten auf ihrem Weg zu den Bienen.

imkerauto2.jpg

So sieht ein Imker-Auto aus wenn das Wetter warm ist und es sein könnte daß die Königin mit einem Teil des Volkes ausschwärmt um einen neuen Staat zu gründen und der jungen, neu geschlüpften Königin Platz zu machen. Dann heißt es für den Imker hinterher düsen und den Schwarm wieder einfangen, den Ausreißern einen neue Behausung anzubieten. Manchmal geht ein Volk auch verloren, wenn es mit 25 Stundenkilometer querfeldein davoneilt.Doch heute war es zu kühl und die Bienen blieben brav zu Hause.

volk1.jpg

So konnten wir dieVölker in denSchaukästen in Ruhe beobachten und nach Königinnen suchen…..

schulwiese.jpg

…die beispielhafte Bienenweidenwiese in Fürstenzell begutachten – was für ein Duft!!!…

korbbeute.jpg

… und ich über verschiedene Möglichkeiten der Bienenhaltung  viele Fragen stellen. Es war ein Intensiv-Seminar-Tag der auch sehr nachdenklich macht: die ältesten Abdrücke und Versteinerungen von Bienen sind 1 Million Jahre alt und machen deutlich, daß die Bienen sich in dieser Zeit so gut wie nicht verändert haben. Seit 30 Jahren  wandelt sich das Bild dramatisch und die Bienen sind vom Aussterben akut bedroht. Genetische Veränderungen, zu wenig Blühpflanzen, wenig artgerechte Bienenhaltung und der Befall durch die Varroa-Milbe führen zu „erschütternden Völkerverlusten“. Also wird es Zeit etwas zu tun und es gibt verschiedene Möglichkeiten: www.mellifera.de/portal/index.html und http://www.beegood.de/beegood/warum/index.html

___________________________________________________________