Wolken wie Gemälde

Wolkenbänder flechten sich zu einem Zopf, fügen sich zusammen, werden vom Orangerot der

Sonne kurz beschienen. Es ist wie ein Symbol dafür, daß sich momentan die verschiedenen Stränge

meiner beruflichen Erfahrungen verbinden.

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Die  Wolkenbilder der letzten Tage erinnern mich immer wieder an die spektakulären Wolkenformationen

auf LaPalma. Durch die warmen Luftschichten über dem Meer und die Winde in Kombination mit den 2500 Meter

hohen Bergen dieser Insel drückt es die Wolken zuerst an und dann über die Berge. Mit dem Chiemsee hier ,

einer Wasserfläche von 80 Quadratkilometern,  den Hausbergen wie dem 1700 Meter hohen Hochgern und

dem 2300 Meter hohem Kaisergebirge  im Hintergrund ergeben sich wohl ähnliche Wettersituationen wie drüben

auf den Kanaren.

Bilder und einen Eindruck dieser Wolkenformationen findet ihr hier : http://semanadelaciencia2004.fecyt.es/html/canarias/singulares.html

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Paralellwelten

Endlich eine Bank zum Hinsetzen, ein Platz zum Ausruhen. Rundherum Backsteingebäude, umrankte Säulen

und Arkaden, eine Allee duftender Linden davor.

Ich spüre Blicke die mich fixieren.

Im Hintergrund plantscht ein Hund im Wasserbecken.

Das Spüren der Blicke ist unangenehm, ich  kann sie orten: hell leuchtende Augen hinter kräftigen Armen.

Blau fluoriszierende Arme. Sie kommen auf mich zu.

Der Hund, ein Terrier, plantscht weiter. Eine Frau im weißen Sommerkleid tänzelt vorbei, wird zum Hund

gehörig enttarnt, ebefalls fixiert, jetzt von vier Augen. Sie ist ahnungslos.Der Hund bekommt ein Leckerchen.

Im Dunkel des Laubes der duftenden Alle vor den Arkaden erkenne ich die Augen als die einer Krake.

Unsere Blicke treffen sich.

Der Hund ist ahnungslos. Er heißt „Lucky“. Er hört nicht auf seinen Namen.

Die Sonne verschwindet hinter dem Backsteinrondell.

Im Laubdach schimpfen und zetern die Vögel.Einer hüpft am Boden herum, arglos. Er pfeift dem Hund was,

der jetzt hinter im herspringt, der nicht auf seinen Namen hört. Stechende Blicke verfolgen das Geschehen.

Einmal noch springt der Hund hinein ins Wasser, nur einmal noch, dann nicht mehr. Ganz kurz war der 

Blick der Krake gebrochen. Die vom Hund verursachten Wasserkreise fügen sich, glätten sich, das Spiegelbild

auf der Wasseroberfläche  wird wieder klar, kein Plantschen stört jetzt mehr diesen Frieden.

Das Tier mit den Armen und dem stechenden Blick verharrt wieder reglos in seiner Deckung.

Es wird Zeit für mich aufzubrechen. Ich  löse mich vom tiefen  Sehen.

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Lieber Leser: was hat sich abgespielt vor Deinem inneren Auge?

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Bildergeschichte für Dodo

manchmal ist das leben einfach umwerfend

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der lack ist  ab

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die rosen haben keinen namen und sind auch ohne etikette schön

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das feuer zeigt sich malerisch

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weshalb sie dann besonders schwärmt: wenn es wieder aufgewärmt!

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Baum des Jahres

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Im Garten steht eine Lärche, eine japanische. Die Schwester, also die europäische, ist heuer Baum des Jahres 2012, da sie ein besonders wertvoller, aber seltener Baum der Gebirgsregionen ist und  nur 1% der Waldfläche ausmacht. Die Lärche ist der einzige Nadelbaum, der die Nadeln im Herbst abwirft. Vermutlich  um so  Fröste bis minus 40° Grad und extreme Temperaturschwankungen auszuhalten – was in ihrem Hauptlebensraum,im Hochgebirge der Alpen und Karpaten, schon mal vorkommen kann. Aber genau nachgewiesen und erforscht ist es noch nicht, warum die Lärche als einziger Nadelbaum jedes Jahr neue Nadeln treibt und diese dann wieder abwirft.

Viele haben uns schon geraten die Lärche einfach umzulegen, da sie doch so „saut“ im Herbst. Ja mei, hat man halt einige Nadeln in und ums Haus – dafür leb ich doch auch auf dem Land. Zudem sind die Nadeln ,anders als bei denen der immergrünen Nadelbäume, kompostierbar und übersäuern den Boden nicht. Ich sitze gerne unter der Lärche, an ihrem Fuß wächst jetzt eine weiße Ramblerrose in die Zweige rauf, der Kleiber putzt die Rinde aus, unsere Katzen nutzen sie als Kletterbaum –  wir mögen uns, die Lärche und ich

Ich rücke ihr lieber mit der Kamera auf den Pelz oder mit dem Skizzenstift.

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Habe noch ein bißchen recherchiert und erfahren, daß das ätherische Öl, gewonnen aus den Zapfen, der Rinde und den grünen Triebnadeln viele heilsame Eigenschaften hat : es ist schleimlösend, durchblutungsfördernd, entschlackend, und stimmungs-aufhellend. Das Harz der Lärche wird für Zugsalben verwendet. In meiner Sammlung fehlt mir doch tatsächlich noch ein Öl dieses Baumes.

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Dradiwaberl

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Zeit, neue Bilder zu entwickeln

Ansichten zu hinterfragen,

Beständiges weiter entwickeln,

Fragwürdiges überprüfen

während Wolkenpferde  weiter ziehen

und ich bin mitten drin

schließen sich Kreise

öffnen sich Pfade,

bauen sich Brücken abgründig hoch

als Manifest der Zuversicht.

© Text und Bilder Michaela Dreier

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kleine Reise

Diese Reise führte mich ganze 11 Kilometer weg – selten daß ich nur so kurze Strecken fahre! – und doch in eine ganz andere Welt! Ich besuchte die Traunsteiner Rosentage:

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Es gab aber nicht nur Rosen und alles was sich aus diesen herstellen läßt sondern auch ganz besondere Kräuter von  www.blumen-kahl.de :

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.. der Mönchspfeffer und die Luftzwiebel mußten mit …..

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… es gab ebenso viele und vielfältige Accessoires und ganz besondere, zauberhafte Fuchsien:

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… nämlich winterharte (!!!) von der Fuchsien-Gärtnerei Rosi Friedl, www.fuchsien-friedl.de 

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Kunst+Garten

Kunst trifft Natur trifft Therapie und alles befruchtet sich gegenseitig – das geschieht im Moment auf der documenta (13), täglich neu als Selbsterfahrung und Wahrnehmungsschulung. Alles was ich darüber lese   und höre macht mich sehr neugierig und mein Lebensweg und verschiedenen Berufungen haben nun wieder einen Zusammenhang.

Bleiben viele Museen und Ausstellungsorte Tieren verschlossen so ist es auf der documenta (13) genau umgekehrt: Hunde sind nicht nur erwünscht sondern es gibt sogar extra Führungen. Kunst, die Hunden gefällt, darf erschnüffelt werden : http://www.zeit.de/2012/24/Documenta-Hunde.

Insekten und speziell Bienen werden ebenfalls zu Hauptakteuren, Gärtnern und Botanik erhält einen neuen Stellenwert z.B. im Kunstwerk von Pierre Huyghe, der  in Kassel einen Garten anlegte: http://www.zeit.de/2012/24/Documenta-Huyghe

Die Leiterin dieser documenta,  Carolyn Christov-Bakargiev,will einen ganzheitlichen Blick ermöglichen. Sie erhofft sich über die Sinnlichkeit der Kunstwerke bzw. das sinnliche Erleben der Arbeiten ein Stück weit Heilung in einer Welt von Gewalt. In einer Welt des Wissens und Datentransfers will sie absichtlich   auf die Unwissenheit der Besucher abzielen. Zu Erleben und dann zu wissen, dass ich letzlich nichts weiß, kann tatsächlich sehr heilsam sein!

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von links: Wildwuchs, Wasserspiegelung, Wandkrähe

Daß Leben und Kunst – also Lebenskunst – und Gärtnern und Erschaffen, Formen und Gestalten zusammenhängen ahne ich schon länger. Schön daß es jetzt auch eines der Themen einer documenta ist.

steine.jpgSandsteine

„Das Leben beginnt an dem Tag, an dem man einen Garten anlegt“ – chinesische Weisheit…. demnach lebe ich schon ziemlich lange  intensiv!

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Holzbock, Rosenhörner, Hirschhörner

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Windtänzer

Was mir an der Musik der Tedeschi&Trucks-Band so gut gefiele hat mich jemand gefragt – nun , es ist die Mischung aus Allman-Brothers und Janis Joplin, Eric Clapton und FleetwoodMac die diese Band  – in meinen Ohren – da kreiert, das Zusammenspiel alter Musikerinnerungen und Erfahrungen zu neuen Arrangements mit frischen Elementen, kombiniert mit virtuoser Gitarrenmusik. Und in den Texten finde ich mich wieder – so einfach ist das.

Dann gibts heute nur noch ein paar Fotos – mehr ist nicht zu sagen da ich gerade am 2. Newsletter für alpenhund.de schreibe….

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Dodo macht nun wunderschöne „Windtänzer“, die in Bäumen hängen und sogar den Stürmen trotzen, unsere Lerche zieren und  vorallem eines sind:eye-catcher. Mehr auch unter www.dodomandala.de

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Gestern hat die Hauswurz wunderschöne, kleine Blüten geöffnet und das Stilleben mit Pfingstrose konnte ich gerade noch fotografieren, ehe es der Sturm kurz darauf durcheinander wirbelte.

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Magische Momente

Du hörst ein Lied und weißt: das ist es!

Du siehst das Licht, die Berge – und weißt: das ist es!

Du atmest, riechst etwas und spürst: genau, das ist es!

Magische Momente im hier und jetzt, all-eins, wesentlich, also mein Wesen berührend, treffend.

Was bleibt ist das Gefühl von Dankbarkeit und Verbundenheit mit dieser Welt und die Gewißheit: „..spend your hole live trying, ride that train, free your heart….“

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http://www.youtube.com/watch?v=7czlanjaObs

„Midnight In Harlem“

Well, I came to the city
I was running from the past
My heart was bleeding
And it hurt my bones to laugh
Stayed in the city
No exception to the rules, to the rule
He was born to love me
I was raised to be his fool, his fool

Walk that line, torn apart
Spend your whole life trying
Ride that train, free your heart
It’s midnight up in Harlem

I went down to the river
And I took a look around
There were old man’s shoes
There were needles on the ground
No more mysteries, baby
No more secrets, no more clues
The stars are out there
You can almost see the moon
The streets are windy
And the subway’s closing down
Gonna carry this dream
To the other side of town.

Walk that line, torn apart
Spend your whole life trying
Ride that train, free your heart
It’s midnight up in Harlem

Danke, Susan Tedeschi und Derek Trucks und eurer Band für diese Musik, den Songs eurer neuen live-CD „everybod’s talking“,  und vorallem diesen Song! Mein midnight up fand nicht in Harlem statt, sondern in der Nacht von 2.3. auf 3.3.2004 am Fluß meiner Heimatstadt, als ich nach einem wunderbaren Fest der einsamste Mensch auf Erden war und trotzdem spürte:  „..spend your hole live trying, ride that train, free your heart….“

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