Frage-Such-Spiel

 Damit befasse ich mich seit Montag wieder sehr intensiv….Womit? – na , damit eben:

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Noch nicht klar? Dann gibts eben ein Frage-Such-Spiel: was ist das ???

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Und – schon eine Idee????

Heißer Tip: seht euch mal den blog von www.alpenhund.de an!

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Manchmal

Heute ist Weltkrebstag. Heute vor sechs Jahren habe ich kurz  nach meiner eigenen Diagnose folgende Collage angefertigt:

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Etwas Galgenhumor kommt darin zum Ausdruck. Das war mein Glück – das ich mir eben diesen die meiste Zeit bewahrt habe, den Humor. Manchmal eben auch Galgenhumor – egal – hauptsache Humor! Vom Tag der Diagnose an habe ich täglich gemalt, gezeichnet, fotografiert, gedruckt, collagiert. Fast ein ganzes Jahr, die ganze Therapie hindurch. Ich bin einen eigen-willigen Weg gegangen nach den OPs und der Bestrahlung, habe so manch andere Therapie verweigert. Nein, es war für mich kein Kampf (auf Leben und Tod), es war eine Herausforderung, ein Erkennen – dass ein neuer Weg beginnt. Ich habe mich weniger mit den Krebszellen beschäftigt noch mit meinen Ängsten, sondern vor allem meinen gesunden Zellen, meiner Kraft, meiner Kreativität, meinem Eigen-sinn ganz viel Ausdruck, Zuwendung und Aufmerksamkeit geschenkt, sie zum Mittelpunkt erkoren. Dazu kam ein hilf- und segensreiches Netzwerk aus Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten, Freunden, meiner Familie. Es gabe gute Worte, freundliche Blicke und viele, viele Engel an meiner Seite. So konnte ich diesen meinen Weg gehen. Freilich, es gab Rückschläge und Einbrüche, aber dieser mein Weg war und ist offenbar und offensichtlich ein Guter ….  Heute bin ich dankbar für dieses Leben, mache es mir täglich bewußt. Und stehe zu meinen Wünschen……

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Kreise schließen sich

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Der Wolf geht um – in den Medien und in meinem Kopf. Als ich vergangene Woche das Buch von Shaun Ellis – „Der mit den Wölfen lebt“ – zu lesen begann, tauchte das Thema auch grad wieder in den Medien auf. Aktueller Bezug: der Wolf vom Wendelstein ist wieder da. Nein , ich habe ihn nicht mit der Kamera erwischt, dazu ist er viel zu scheu! Das Bild oben stammt von Salzburger Zoo, aufgenommen im letzten Jahr, und es zeigt einen Europäischen Wolf. So also könnte er schon aussehen, der Isegrimm, der da im Wendelsteingebirge herumschleicht. Zusätzlich kam heute in „RadioWissen“ auf Bayern2 ein Beitrag zum Thema Wolf, in dem u.a. auch Kurt Kotrschal vom Wolfsforschungszentrum der UniWien und des Konrad Lorenz Instituts zu Wort kommt.Während Shaun Ellis seine Erkenntnisse über frei lebende Wölfe vorallem den in Gefangenschaft geborenen und dort lebenden Wölfen zu Gute kommen läßt und nur am Rande Parallelen zu den Hunden zieht, stehen vergleichende wissenschaftliche Studien Hund-Wolf im Mittelpunkt des Interesses in Wien.  Hier ist nachzulesen, was die Wiener machen :

http://www.wolfscience.at/deutsch/#

Und hier kann der BR-Beitrag online nachgehört werden : http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-radiowissen.shtml

Das Buch von Shaun Ellis ist ebenfalls lesenswert , da spannend und informativ zugleich.  Der Unterschied der DNA zwischen Wolf und Hund beträgt 0,2 %. Für mich bedeutet das, dass das – angeborene – Temprament von Wolf und Hund sehr ähnlich ist. Wie sich der Charakter ausbildet hängt dann letztlich vom Umfeld, der Erziehung und den Lebensbedingungen ab.Umso fataler, wenn der Mensch diesen Charakter mitformt, ohne zu wissen oder zu ahnen dass er es tut und was er da tut! Denn ob wir nun von Wölfen fasziniert sind, Hunde halten und mit ihnen leben  oder ob uns ein Bild gefällt oder eben nicht  – letztlich liegt das gleiche menschliche Bedürfnis dahinter: die Projektion unserer eigenen Wünsche und Ängste, Hoffnungen und Erwartungen.Für mich persönlich schließt sich da der Kreis zwischen Kunst, Kunsttherapie,  der Arbeit mit Menschen und Hunden, der Psychotherapie und der Wolfsforschung. Und nur am rande bemerkt: ob Psychoanalyse oder Wolfsforschung –  wieder mal sind die Wiener vorne dran und wegweisend!

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Geheimnis

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Raus aus dem Nebelgrau – Rein in die Berge und auf zu kulturellen Eindrücken, u.a. auf dem Weg der Sinne am Hochpillberg und in die Neue Ausstellung im Haus der Völker.

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Schamanistisches war  hier wie dort vertreten, was zugleich eine Einstimmung zur 3sat-Sendung am Abend „Das Geheimnis der Heilung“ war. Joachim Faulstich hat in dieser Doku unter anderem aufgezeigt, dass immer mehr Ärzte , Onkologen, Psychologen und Chirurgen  heilende Ansätzen wie innere Bilder,Berührungen und Rituale mit in ihr Behandlungskonzept integrieren. Wer den Film versäumt hat findet Infos unter : http://www.das-geheimnis-der-heilung.de/ .  Unter der Rubrik „Der Film“ gibt es einen direkten link zur ARD -Mediathek, dann kann man sich den Film noch mal online ansehen!

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Ade kleine Lotti

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Zwei Möpse, die jetzt im Hundehimmel sind, die mich oft begleitet und noch viel öfter begrüßt und herzlich empfangen haben: Lotti und ihr Sohn Gustl. Viele Jahre war Lotti der Jungbrunnen der schon betagten Jack-Russel-Terrier, war eine Mops-Dame wie es im Buche steht. Bei der Geburt ihrer sieben schwarzen Welpen war ich ebenso dabei wie später bei der Aufzucht und  als die Welpen flügge wurden. Zu viert – Lotti mit Gustl und Fritzl –  haben wir in meinem Jahr der Krankheit etappenweise den Chiemsee umrundet. Letzte Woche sah ich Lotti zum letzten Mal und dachte mir noch, nun wird sie alt … Leb wohl, kleine Hundeseele, woimmer du auch bist….! ( mehr zum Thema Mops findet Ihr dann morgen auf meinem blog von www.alpenhund.de)

Die Zerbrechlichkeit des Glücks und des Lebens wurde mir einmal mehr vor Augen gehalten –  als Ausklang eines Wochenendes, das mit Musik und Farben, Feiern, Freude und Tanz mein Leben bereicherte.

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Stufe2

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Seit gestern bin ich, mit „Aisha“ als  Partnerin, Stufe2-Trainerin!   Wer hätte das noch vor einem Jahr gedacht ?!  Danke an alle, die mich und uns auch in dieser Etappe wieder begleitet und unterstützt haben…..!!

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mein Lehrmaterial: der Theorie-Ordner und die Praxis-Partnerinnen.

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Wüsten-Blume

menhaschool.jpg ..So sieht ein Klassenzimmer im Sudan aus. Das Bild hat mir Edith Kaslatter zugemailt, es entstand auf ihrer Reise für das Projekt „Ekando Kumer“.

 Im letzten Jahr habe ich eine Patenschaft für ein Mädchen angenommen das nun auch unterrichtet wird. Diese Patenschaft läuft über “ Ekando Kumer“, da es speziell deren Ansatz ist, Mädchen vor der Genitalverstümmelung zu bewahren und ihnen einen Schulbildung oder Berufsausbildung zu ermöglichen.  So wird gewährleistet , dass Mädchen die nicht verheiratet werden können – eben weil sie nicht beschnitten sind – dennoch für sich und ihre Familie sorgen können und ein Auskommen haben. Von  „Ekando Kumer“ habe ich über meine Innsbrucker Freude gehört und vor ca. einem Jahr Edith Kaslatter kennen und schätzen gelernt. Sie ist selbst einmal im Jahr vor Ort – nicht als Besucherin und „Urlauberin“, sondern als Projektmanagerin. Sie ist also mitten drin und sorgt dafür, dass die Spendengelder effizient und unmittelbar angelegt werden. Kürzlich erreichte mich dieses Schreiben :

„….Unsere Mädchen sind herangewachsen. Viele besuchen die 7. und 8. Klasse Volksschule. Dort ist es wie hier, je größer die Kinder, desto mehr brauchen sie. Einen riesigen Unterschied gibt es: hier gehen wenige Kinder gerne zur Schule, dort sind sie lernbegierig und bitten zur Schule gehen zu dürfen, obwohl die Bedingungen in den Schulen von unserem Standart weit entfernt sind. Die meisten Schulen, auch die privaten, sind in einem sehr verwahrlost wirkenden Zustand. Die Gebäude sind oft im Rohbau stecken geblieben, meist gibt es keinen Bodenbelag, die Wände sind schmutzig und die Einrichtung ist karg: Eisenbänke, keine Pulte zum Schreiben…..

Obwohl in der Schule ab der 5. Klasse Volksschule Englisch auf dem Lehrplan steht, können die meisten auch nach der Universität wohl Englisch lesen und schreiben, aber nicht sprechen. Es fehlt ihnen die Übung. Viele Lehrpersonen können selbst nicht gut Englisch sprechen, wenn sie nicht im Ausland waren oder mit internationalen Organisationen zu tun hatten. Die Landessprache ist sudanesisches Arabisch, eine sehr schwere Sprache für Mitteleuropäer. Um aber eine gute Stelle zu bekommen, sind Englischkenntnisse ganz wichtig. Daher habe ich einen Englischkurs für Mädchen ab der 8. Klasse Volksschule organisiert. Zwei Mal wöchentlich zwei Stunden Unterricht in Hadj Yousif, so dass die Mädchen nicht weit fahren müssen und hohe Transportkosten eingespart werden.

Mädchen, die aus der Schule genommen wurden oder sie nicht schafften, konnte ich in eine Sozialeinrichtung vermitteln, wo sie Kurse besuchen können. Dieses MIT (Mehan Internat. Trainingscenter für Mädchen und junge Frauen) bietet 20 verschiedene Kurse an, die zwischen einem und drei Monaten dauern und mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Die staatlich anerkannten Zertifikate gelten auch in anderen arabischen Ländern. Ich vermittelte 5 Mädchen in den dreimonatigen Kindergärtnerinnen-Kurs. Ein Mädchen wurde krank und darf in den nächsten Kurs einsteigen. 4 Mädchen schlossen mit gutem Erfolg ab. Es war erfreulich zu beobachten, wie diese Mädchen aufblühten und wie gerne sie ihr Wissen und ihre Fertigkeiten erweiterten. Auch ihr Selbstbewußtsein wurde gestärkt…..In der Hoffnung, dass Pateneltern gerne einem anderen Mädchen helfen, um es vor der Genitalverstümmelung zu bewahren und ihm gleichzeitig Schulbildung zu ermöglichen, habe ich neue Mädchen in unser  „Stoppt fgm- und SchulbildungsProjekt“  aufgenommen….

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Nun blüht auch der 2. Kamelienstock  – einen lieben Dank an Manu für das schöne Foto mit ihrem Makro-Objektiv!

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Fellnasen-Netzwerk

Hundetraining – hatte diese Woche die Möglichkeit 3 Tage lang  mein Basiswissen in Theorie und Praxis noch mal zu vertiefen und beim Stufe1-Training noch mal mit reinzuhöhren und mitzumachen. Einige der teilnehmenden Fellnasen haben sich als Modell zur Verfügung gestellt – Stillsitzen statt „Schwimmtraining bei Dauerregen“ war uns allen lieber…..Ansonsten war es wieder mal eine Freude mit zu erleben, wie sieben Hunde ( 2 GoldenRetriever, 1 Boxerhündin,1 Rottweiler-Hündin, 1 Schäfer-Mix-Rüde, dazu Aisha und Bruni) stundenlang ruhig in einem Raum liegen und sitzen. Spannend wirds kurz wenn Kater „Amigo“ zu Besuch kommt – aber genau diese Situationen zu meistern ist ein wichtiger Teil der vielschichtigen Ausbildung.

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Wer sich immer noch wundert warum ich nicht bei „twitter“, „localisten“ oder „facebook“ bin findet hier die Antwort:

http://www.br-online.de/bayern2/nahaufnahme/internet-konzerne-macht-wirtschaft-ID1294733934772.xml

Ich werd immer wieder „eingeladen“ , aber Leute, vergeßt es einfach! Das Fellnasen-Netzwerk ist mir allemal lieber!

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Glückssymbole

Menschen, die sammeln, seien glückliche Menschen, hörte ich auf meiner Fahrt nach Tirol ins „Haus der Völker“ im Radio, denn sie würden dadurch ein wenig Ordnung ins Chaos des Alltags bringen. Demnach ist Gert Chesi, gebürtiger „Schwaz“er und in Afrika lebender Ethnograph – und Sammler – ein besonders glücklicher Mensch, denn er hat das Museum für Kunst und Ethnographie in Schwaz gegründet und macht seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich. Ich bin immer wieder erstaunt und begeistert von den ausgestellten Exponaten und wechselnden Themenausstellungen. Sogar meine viel in der Welt herumgereiste Cousine war ganz begeistert und hätte so viele besondere Ausstellungsstücke nicht erwartet.

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Ich bin besonders an „Ganesh“ hängen geblieben – sah ich doch Tags zuvor die sehr berührende Dokumentation des Indischen Jungen mit gleichem Namen: Ein indisches Ehepaar bittet den Hindugott Ganesh um einen Sohn. Der Wunsch wird erfüllt, doch durch einen gutartigen Tumor ist sein Kopf so deformiert, dass er dem Elefantengott – seinem Namenspaten – auch äußerlich ähnelt. Die Eltern nehmen  – wie der Junge selbst –  das Schicksal an, hadern nicht, lieben ihren Sohn und fördern ihn so gut sie irgend können. Allerdings droht der Junge durch die wachsende Deformation zu erblinden. Ein Journalist wird auf die in bescheidensten Verhältnissen lebende Familie aufmerksam, durch den entstehende Medienrummel wiederum ein kanadischer Schönheits-Chirurg sowie ein indischer Medienmogul, der einen Teil der OP-Kosten übernimmt. Ein Spezialistenteam fliegt auf eigene Kosten nach Indien und operiert „Ganesh“ entgeltlos. Am Ende sieht man  den sechsjährigen „Ganesh“ endlich das tun, was er sich sehnlichst wünschte : auf einem Rad durch sein Viertel flitzen. Der Film wird kommenden Freitag, 14.1. auf arte um 09:15 wiederholt – „Ganesh – ein Gott, ein Kind, ein Schicksal“

     

Den gläubigen Hindus bringt „Ganesh“ Glück, bei uns ist das Hufeisen ein Glückssymbol…gluckauf1.jpg

… oder ein Kaiserschmarrn, wie er auf 1700Meter Höhe mit grandiosem Blick über das Inntal im Naturhotel Grafenast serviert wird…

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….oder Feierabend-Stimmung am See…..

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(Fotografie: Manuela Merkl)

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