Versteh einer die innere Logik dieses blogs !? Da schreib ich einen Text mit Zitaten und gut recherchiert, stell Fotos rein, möcht mir die Plazierung der Bilder unter „Vorschau“ ansehen – und der ganze Text is weg. Vorschau heißt also nicht, dass der Text gespeichert wird….grr… die Vorschau bezieht sich offenbar nur auf eventuelle Bilder ?! Hat Schau denn nichts mit Text zu tun, mit Wort, und Schrift und Sprache ? Sehr wohl meine ich ! – Denn allemal mit Innenschau!
Jetzt mag i erst mal nimma, geh raus mit den Hunden!… dann halt keine Info über die gar seltsamen Begleittexte einer Bajuwarenausstellung….und einer Betrachtung der Frage „…woher kommen wir, wohin gehen wir…“… denn wie im blog, so auch im wirklichen Leben und bei den Ausstellunsgtexten: gar nix wissen wir! Alles nur eine Frage der Interpretation und der – sehr persönlichen – Sicht der Dinge!
Über den oft nicht nachvollziehbaren Sinn bzw. Hintergrund neuer EU-Verordnungen habe ich mich hier an dieser Stelle ja schon einmal ausgelassen ( siehe Eintrag vom 26.5. unter „kritisch betrachtet“, „Der Kopf ist rund…“). Dann stand ausnahmsweise einmal etwas sinnvolles auf der Tagesordnung – nämlich die Einführung neuer Mindeststandards für Tierversuche. Doch diese Novellierung kam nicht durch! In einem Artikel aus der „Zeit“ ( siehe Bild unten) unter „Wissen“ bin ich kürzlich erneut ausführlich darüber informiert worden – z.B. dass sich die eventuell haut – und schleimhautreizende Wirkung von Kosmetikas ohne Probleme auch an Zellkulturen und unbefruchteten Hühnereiern testen läßt ( siehe“Tierexperimente – Versuch ohne Schmerzen“ von Josephina Maier am 1.10 und „wie viele Tierversuche werden wirklich nötig“ von Ralf Nestler am 5.9.09, online nachzulesen unter www.zeit.de )
Jetzt stimmt der Ministerat erneut darüber ab , wie im „Tasso – Newsletter“ zu lesen ist:
EU-Tierversuchs-Richtlinie 86/609 Neue Hoffnung für Millionen von Versuchstieren:
Sie ist kaum bekannt, hat aber enorme Konsequenzen für Millionen von Versuchstieren: die EU Tierversuchs-Richtlinie 86/609. Sie setzt Mindeststandards für Tierversuche in Europa. Damit entscheidet sie über Leben und Tod von Millionen von Versuchstieren. Die Richtlinie ist über 20 Jahre alt und bedarf demzufolge dringend der Überarbeitung. Im November 2008 legte die EU-Kommission deshalb den Entwurf für eine Novellierung vor. Leider stimmte das EU-Parlament im Mai 2009 nicht im Sinne der Versuchstiere ab. So sollen Tierversuche ohne Rücksicht auf Schmerzen und Leiden der Tiere auch weiterhin möglich sein. In den EU-Gremien laufen jetzt die Beratungen über den Entwurf der Tierversuchs-Richtlinie. Voraussichtlich Ende November 2009 wird der Ministerrat abstimmen. Auch das EU-Parlament wird sich zum Entwurf äußern.
Hier können Sie Ihre Stimme für die Tiere an die EU-Parlamentarier abgeben. Eine einmalige Chance, auf politischer Ebene eine Änderung für die Tiere herbeizuführen. Seien Sie dabei.“
…..anklicken – und ihr kommt direkt auf die Seite; dann rechts auf den kleinen Button „email-senden“ und eure adresse eintragen ( bei outlook kommts automatisch) , unterschreiben noch !, und los schicken!
Die zwei „See-Hunde“ wünschen Euch ein schönes Wochenende …..
Es gibt Tage, da wird einem regelmäßig alles zu viel…Handwerker sagen ab, andere kommen, neue Baustellen entstehen, nix klappt. Dazu die Kälte und der Schnee, der nun schon liegen bleibt – alle frostempfindlichen Pflanzen mußten ganz schnell rein! Wenigsten konnte ich eine Bananenpalme vor dem Erfrieren retten indem ich ihr Asyl gebe ( sie wird zu groß für die Wohnung der Vorbesitzer)…..Und als ich grad mal wieder sehr am Hadern war mit meinem Wunsch nach Ruhe und Gelassenheit, Struktur und Chaosbeseitigung, „finde“ ich eine Karte aus der Buddha-Box, die mir sagt :
„Oh Sklave des Begehrens treibe mit dem Strom. Kleine Spinne klebe an deinem Netz! Oder aber laß deine Sorgen zurück und mach dich auf den Weg…. So wie die Spinne sich ihr Netz erschafft und dann darin gefangen wird und es nicht mehr verlassen kann, genauso projezierst du deine Welt aus deinem eigenen Denken, projezierst du tausende von Wünschen…..Ein Mensch von wahrer Einsicht hat keine Wünsche. Er lebt ganz im Augenblick und alles was da ist, genießt er total……..“Bei mir kam die Spinne also statt in der Yuccapalme in der Bananenpalme daher…was die Sache weit aus greifbarer und realistischer macht als jene Parabel und mir zur rechten Zeit Einhalt gebietet und zu denken gibt!
Aisha riecht den Kater der Vorbesitzer….oder hat sie „des Pudels Kern“ längst schon entdeckt..?…
Der Oktober wurde zum „Brustkrebs-Monat“ erkoren und in diesem Zuge finden mehrere, dem Thema entsprechende Charity-Veranstaltungen sowie Informationstage ( z.B. der Patientinnentag im Klinikum Großhadern) statt. Für die Selbsthilfegruppe Brustkrebs Chiemgau, bei der ich aktiv mitarbeite, ist eigentlich jeder Monat „Brustkrebs-Monat“, denn es gibt viel zu tun rund um dieses Thema unter dem Motto „Zusammenkommen… Wissen teilen…. Chancen nutzen“ – siehe auch www.selbsthilfe-brustkrebs-chiemgau.de. Für uns – also die Selbsthilfegruppe – gibt es im Oktober einen Grund zu Feiern: unser 2-jähriges Bestehen. Dazu laden wir am Samstag, 17.Oktober um 15 Uhr ein zum ökumenischen Gottesdienst auf die Fraueninsel im Chiemsee.
Wir freuen uns sehr, daß wir Pfarrer Dr. Katz er ist Theologe, Arzt und Psychotherapeut – dafür gewinnen konnten, einen ökumenischen Gottesdienst mit uns zu gestalten. Einen besonderen Genuß verspricht die musikalische Begleitung durch den Frauenchor Voce d’Allegria aus Siegsdorf, der für die Darbietung von Spirituals sowie afrikanischen Lieder im gesamten Chiemgau bekannt ist. Der Ablauf des Gottesdienstes ist ebenfalls ungewöhnlich: nach einem Predigtgespräch, das Dr. Katz, Sabine, Michaela und Maria gemeinsam durchführen, sind alle Teilnehmer eingeladen, entweder zu Meditieren, symbolisch einen Stein ihrer Sorgen abzulegen oder einen Einzelsegen zu erhalten. Danach werden Fürbitten frei formuliert, Gebete und Texte gesprochen sowie Agathabrote gesegnet und geteilt. Den Rahmen erhält der Gottesdienst durch die Leitung von Dr. Katz, den Chor und die Orgelbegleitung unserer Schirmherrin Frau Steinmaßl.
Der Gottesdienst steht allen Menschen offen, von Brustkrebs betroffenen Frauen mit ihren Familien und Angehörigen sowie allen Freunden und jenen, die sich vom Thema ‚Zusammenkommen Miteinander teilen Kräfte sammeln‘ angesprochen fühlen.
Unsere Erfahrungen in der Bewältigung der Krankheit zeigen uns, wie wesentlich das Zusammenkommen, sich austauschen, sich gegenseitig Kraft geben, sich anvertrauen können zur Genesung und zum Wiedererlangen der Lebensfreude beitragen. Dies soll in dem Gottesdienst Raum finden und zum Ausdruck kommen. Im Anschluß daran besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch in den dafür reservierten Himmelsstuben beim Klosterwirt ( wo es auch ein umwerfendes Kuchen- Tortenbuffet gibt).
Für mich ist der Gottesdienst Ausdruck dafür, wie wichtig mir die spirituell-geistige Auseinandersetzung mit dem Thema auf meinem Weg der Gesundung war und ist – und dafür steht für mich die „weiße Tara „, die auch das Deckblatt unseres flyers ziert. Allerdings ist dies meine ganz persönliche Erfahrung und Ansicht – nicht einmal ein Ratschlag! An Krebs erkrankte Menschen werden nur allzu gerne mit ganz viel Rat schon fast erschlagen. Da muß tatsächlich jeder und jede ihren ganz eigenen Weg gehen. Jede Betroffene hat auch ihren eigenen Zugang zu dieser Krankheit – der zu respektieren ist. Ich selbst sehe vieles aus dem psychosomatischen Blickwinkel sowie im Rollenverständnis der Frau in der Gesellschaft. Das ist und war mein Ansatz, das Geschehen in meinem Körper zu begreifen und zu händeln. Wer dies nicht tut ist in seinem Sein zu respektieren. Zugleich ist mir der Oktober Anlaß, an all jene Frauen zu denken und ihnen zu danken, die mir auf diesem Weg vorausgegangen sind, allen voran meiner Großmutter Rosa Esterbauer, die nach ihrer OP und den Therapien begann zu Reisen und das Leben bewußt zu leben sowie meiner Cousine Gabi, die noch einmal ihr Leben umkrempelte, den Kampf leider zu früh verlor und auch Elisabeth, die erst recht alles umgekrempelt hat und trotz katastrophaler Diagnose seit vielen Jahren gesund und glücklich mit ihrer Familie in Italien lebt. Sie ist für mich ein Beispiel von „Spontanremission“. Diesen Frauen verdanke ich die Achtsamkeit mir selbst und meinem Körper gegenüber, durch die bei mir die Früherkennung – dank Mammographie – möglich war – sowie die positive und dankbare Einstellung dem Leben gegenüber. Erwähnen möchte ich auch noch Susan Sonntag, Lilo Berg und Ursula Goldmann-Posch mit ihren genialen Büchern, ebenso auch Barbara Rudnik für ihre Offenheit und die Bewußtmachung des Themas in der Öffentlichkeit zusammen mit all den anderen prominenten Frauen, die die Scham überwunden haben und sich auch öffentlich der Krankheit stellen. In ihrer künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema ziehe ich meinen Hut vor Jo Spence und Frederike von Stechow, die erst kürzlich verstarb und deren Doku „eine von Acht“ demnächst in den Kinos anläuft.
Im Herbst 1984 haben Gerlach Bommersheim (verstorben 2006 ), Gertraud Butzke-Bogner und Sonia Welski-Preißer die Apakt München gegründet. Aus einer anfänglichen Zusammenarbeit mit anderen Kunsttherapeuten vor Ort entstand ein Aus-und Weiterbildungsinstitut für psychoanalytisch orientierte Kunsttherapie. Das Curriculum der vierjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung gründet inhaltlich wie vom Umfang her auf dem Vorbild der Weiterbildung zum Kinder-und Jugendtherapeuten und hat sich mit schwerpunktmäßigen Veränderungen bei den Methoden und beim Kunstunterricht bis heute bewährt. Aufgebaut wird auf eine intensive, zweijährigen Selbsterfahrung in Kunsttherapie, auf die psychologische und psychodynamische Lehrinhalte mit besonderem Augenmerk auf Kunsttherapeutische Methoden und Interventionstechniken folgen. Entwicklungspsychologie, Neurosenlehre,Diagnostik und Krankheitslehre, Kunstunterricht, Kunstgeschichte, Praktikum und Supervision sind weitere Bestandteile des Curriculums. Die Weiterbildungsteilnehmer schließen mit einer umfangreichen Abschlussarbeit eine kunsttherapeutische Fallstudie oder ein theoretischer Essay – und einem Kolloquium ab. Die Apakt München war Gründungsmitglied des DFKGT 1992 und ist bis heute im DFKGT und DGKT Mitglied und aktiv an der Berufspolitik beteiligt.
Von diesem Konzept der apakt profitiere ich täglich und immer wieder neu! Sei es in der Arbeit als Kunsttherapeutin in der Psychosomatischen Klinik, als Künstlerin ( Danke Gerlach! – immer wieder !) und im täglichen Leben! Was ich in den fünf Jahren erfahren, mitnehmen und lernen durfte war vorallen Dingen auch eine ganzheitliche Schule des Lebens die mir bei so mancher Bewältigung von Lebenskrisen enorm geholfen hat. Wer neugierig geworden ist findet Genaueres unter : http://www.apakt-muenchen.de/
Da war es doch eine Selbstverständlichkeit nach München zu fahren und dabei zu sein! Den Festvortrag hielt Doris Titze,Professorin für KunstTherapie und Leiterin des Studienganges an der Hochschule für Bildenden Künste in Dresden. Ich durfte ihr schon ein paar mal auf Kongressen zuhören und auch dieses mal war es wieder ein visuelles wie auditives Vergnügen, dem Bogen zu folgen den sie spannte von den Ursprüngen der Zeichensetzung, der Wirkungsweise der Künste und der Möglichkeiten der Kunsttherapie. Besonders freute es mich, zu Hause an Hand ihrer Veröfffentlichungen dann festzustellen, dass ihre eigene künstlerische Heimat in der Zeichnung liegt:
Bei wikipedia gibt es nun endlich eine ausführliches Profil zur Kunsttherapie…. und wieder einmal bin ich versucht, neidvoll nach Großbritannien zu blicken, wo die Kunsttherapie weit mehr anerkannt und im Gesundheitswesen verankert ist als hier zu Lande – so wie die Aromatherapie eben auch……
Er nennt sich JR, ist Fotograf, 28 Jahre jung. Seine Motive – überwiegend Menschenportraits – findet er auf und in den Strassen der Metropolen, der Slums + Favelas. Auf den Strassen stellt er sie auch aus, seine Fotografien. Aufnahmen, die ursprünglich als 28mm-Formate entstehen, werden zu ungewöhnlichen Formaten vergrößert und an Abrißmauern, Häuserruinen, auf Slumdächern und Autowracks angebracht.
Bilder seines Projektes „women are heroes“ prangen derzeit an den Wänden und Ufermauern in Paris. http://www.womenareheroes-paris.net/ Gezeigt werden die Gesichter und Augen von Frauen in den Krisengebieten Afrikas. JR war dort mit einem Team von „Ärzte ohne Grenzen“. Seine Portraits zeigen Frauen, die an Körper und Seele schlimmstes Leid erfahren haben. Mit seiner Arbeit gibt er ihnen ein Gesicht und eine Stimme. Am Ende einer Fotoreihe gelingt es JR meist, ihnen allen ein Stück Humor, ein Lächeln zu entlocken, hervorzuholen aus ihren Tiefen und als Bild – in Form eines Polaroids – zurückzuschenken. Therapeutische Arbeit mit der Kamera!
Offenbar ist der Einsatz von Fotografen, Journalisten und Ärzten – meist privat, über Spenden oder von den Agenturen und Verlagshäusern finanziert – weit effektiver und wirkungsvoller als der unserer Blauhelme. Diese dürfen, werden sie im Kongo-Gebiet Zeugen einer der vielen täglichen Greueltaten speziell gegen Frauen und Kinder, nicht einschreiten. Als Friedenstruppe müssen sie wegsehen, wo Krieg herrscht…..
Vergleisweise banal und wie ein Bild aus einer anderen – glücklichen, friedvollen-Welt erscheint mir dann dieses Foto, dass eines aus einer Serie von Bildern ist, die ich heute beim Morgenspaziergang unten am Mühlbach im kleinen Auwald aufgenommen habe und den Titel „Waldpferde“ hat. Sowas kommt raus, wenn vor lauter Geäßt, Bodennebel und Lichtbrechungen der Autofocus überfordert ist: pure Zauberei!
Statt „Schwerter zu Pflugscharen“ heißt es in Didis Messerwerkstatt „Panzer zu Küchenmesser“ : die Klinge dieses klassischen „Hocho“-Messers ist aus „Leo1-Damast“, will heißen, der Stahl wurde aus dem Kanonenrohr des Leopard-Panzers, aus Kohlenstoffstahl und MAN-Blattfeder in Damszener-Tradition hergestellt. Den Griff hat er aus einer heimischen Wahlnußwurzel rausgearbeitet, am Ansatz vorne zur Klinge hin ist zur Stabilisierung Ahorn verwendet worden. Damit schneide ich jetzt mein Gemüse und die Kräuter.
Am Mittwoch hatte ich Namenstag und ich bekam ein Hochbeet! Auch hier wurde wieder recycelt: ein Großteil der Befüllung ist der Aushub vom Hundezaun rund um den Garten als da wären Kies und Schotter ganz unten als Drainage, dann Äste und Zweige die vom Schnitt der Hecke und des wilden Weins im Sommer anfielen und schon gut getrocknet sind, dann Aushub, dann noch eine Lage Pferdemist und oben drauf die fein gesiebte Erde (vom Schotter).
Recycling Nr.3: die Kastanien unserer 3 Bäume sammeln wir fürs Wild – der Jäger freut sich schon! Und mein Bruder sicher auch, denn der bekommt dann wieder einen Schlegel. Die Schalen kommen in den „Tot-Holz-Haufen“, zusammen mit dem Moos das wir aus dem Rasen rausrechen. Kröte, Igel und Ringelnatter haben dann ein schönes Winterquartier!
„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ sagte einst Karl Valentin – gleiches gilt für das Anlegen eines Gartens und die Arbeit darin + damit
Seit einem Monat keinen Eintrag mehr geschrieben – ich gelobe Besserung! Aber außer Räumen + Sortieren, Misten+ Dokumentieren tut sich im Moment im Atelier nicht viel. Kein Wunder, bin ich doch gerade wieder als Kunsttherapeutin in der Psychosomatischen Klinik im Einsatz, hatte diverse Aus- und Fortbildungen (sowohl als Schülerin als auch als Dozentin) und bin nach wie vor damit beschäftigt, Haus + Garten zu strukturieren. Wir staunen über die vielen Mitbewohner die sich hier so einfinden und auftauchen: die dicke Kröte kannten wir ja schon. Offenbar hat sie sich über den Sommer gut versorgen können, denn sie ist mitlerweile „Zwei- Hand-voll“ dick und groß. Zudem hat sich eine Ringelnatter von 1,20 m hier eingefunden – dicker als der Gartenschlauch, schön silbrig-graumetallig mit den typisch gelben Zeichen am Kopf. Und im blühenden Efeu laben sich gerade die Insekten in Horden, einschließlich der beiden Hornissen, mit denen wir ein Friedensabkommen geschlossen haben.
Immerhin: es hängen schon 2 Bilder an der Wand – eines im Haus, eines im Innenhof an der Werkstattwand.Im Moment wächst und wuchert es im Garten weit mehr als auf Papier und auf der Leinwand. Allerdings werden erste Vorbereitungen getroffen: in Kürze werden die neuen Jahres-Timer für 2010 geordert und gestaltet! Statt reduziert-graphisch wird es fürs kommende Jahr wieder ornameltal-oriental. Ab sofort werden Vorbestellungen angenommen!
links der A5-Timer, rechts das A4-Format
Das DinA-4 Buch, so wie ich es seit Jahren verwende ( pro Woche ein Blatt, mit viel Platz für individuelle Gestaltung und Notizen, mit jahresübersicht 2010 und 2011, Ferienübersicht und Kunst/Biennale-Terminen sowie vielen A4 Leer-Seiten) kostet im VK 33.- (inkl. MWSt), und auch der A-5- Terminer ( eine Woche auf der Doppelseite, übersichtlich gegliedert, mit jahresübersicht 2010 und 2011, Adress- und Telefonverzeichnis, Stifthalter, Leseband und Verschlußgummi)kosten je 32.- (inkl. MwSt). Beide Terminer sind grundsätzlich schwarz grundiert, die Ornamente farbig ( gold, silber, Rot-, Blau-, Orange- und Türkis-Töne).Vorbestellungen bitte direkt als email an mich: m3er@michaeladreier.de
In meiner Abschlußarbeit zum Thema „Kritzel, Spuren und Zeichen“ habe ich verschieden Künstler und deren Arbeitsweise mit aufgezeigt – u.a. Pablo Picasso, Emil Schumacher, Ugo Dossi, Karl Schleinkofer, Gerhard Richter, Tapies, Jackson Pollock, nur Jean Dubuffet habe ich bewußt ausgespart. Er hätte den Rahmen gesprengt, in jeder Hinsicht. Die beiden Ausstellungen, die derzeit in München zu sehen sind, bestätigen es mir: Dubuffet, seine Ansätze und Arbeiten sind eine gesonderte Arbeit wert, bedürfen anderer Maßstäbe und eines gesonderten Rahmens. Wer weiß, vielleicht folgt ja mal Band 2 zu meiner Arbeit.
Nicht nur Formen, Linien, Strukturen und Schichten waren sein Medium des Ausdrucks – ebenso Worte – dargebracht in Briefen und literarischen Schriftstücken wie in Sprachfetzen und Lautmalerei. Das dauert noch länger, bis ich mich da eingelesen und reingewühlt habe.
Retrospektive in der Hypo-Kunsthalle : „Ein Leben im Laufschritt“( verlängert bis Oktober!) Gezeigt werden die verschiedenen Perioden seines Schaffens. Wie sehr sich Jean Dubuffet auch mit dem Hervorbringen von Tönen, dem Kreieren von Musik befaßte wurde mir in dieser Ausstellung bewußt. Für mich sehr spannend auch: sein Aufbäumen gegen das Kategorisierende. Er ließ sich nicht ein-, zu- und unterordnen.
Aufnehmen, Beobachten, Registrieren – wie verhält sich das Licht, wo entstehen Schattenbilder. Die neue Umgebung ausloten, die Räume „verstehen“, den Dingen ihren Platz geben und selbst den Eigenen finden – momentan entsteht nichts spektakuläres, keine große Kunst, dafür Fotos, Skizzen, Ideen.
Über vodafone bin ich jetzt online und somit bekommen die Informationen aus dem Radio entsprechende Bilder. Auf Sardinien hat es gebrannt, auf LaPalma brennt es noch – zwei mir so wichtige Orte, das berührt mich. Ebenso der Tod von Frederike von Stechow, ihr Film „eine von 8“ kommt im Herbst ins Kino. Infos dazu unter: http://www.einevonacht.com/.